Halstcr — Hamen.
445
tUuf Ha lskcaut (Tr. caeruleum), aus Italien und dem Orient, eineein- und zweijährige, ungefähr 2 F. hohe, ästige Pflanze, mit eirunden,d>n Rande gesägten Blättern und kleinen, blauen Blumen in Asterdolden.Diese Pflanze wird in sandgemischte Laub- oder Mistbeeterde gepflanzt, bei^ bis 5 Gr. R. durchwintert, im Winter sehr mäßig begossen und durchSamen und Wurzeltheilung vermehrt. Auch kann sie für den Sommerins Land verpflanzt werden. •
»Halber, niederländisches Getreidemaß, von welchem 8 eine MüddeGilden. Zu Gent machen 56 Halster Weizen und 38 Halster Hafer eineLast; ein Halster Hafer — lö^- preuß. Metze oder 108» wiener Becher,^nd ein Halster Weizen = 14 preuß. Wetzen oder 107-^ wiener Becher.»>U Löwen ist der Halster --- 14^ preuß. Metze oder 108 wiener Becher.
Halfnng, nennt man das breite Halsband des Leithundes; es isti>°n ^starkem Leder und so zugeschnitten, daß dem Hunde die Luftröhre nichtbedrückt wird, wenn er sich stark in die Haltung legt und eifrig auf dervährte sucht. Durch einige vorn angebrachte Schnallen läßt sich bewirken,°aß das Halsband dem Hunde auf der Brust liegt.
l&dlt machen, heißt, die Treibleute nicht weiter vorrücken lassen.
Halten, 1) die Fahrte, wenn die Jagdhunde von der Fährte desUngesagten Thieres nicht abweichen; 2) des Wildes. Wenn das Wildleder Art nicht sehr scheu ist und schußmäßig an sich herankommen läßt, soibgt man: es hält gut, oder es ist fromm.
Halteren (Kälteres), Schwingkolben, das untere verkümmerteAügelpaar bei den Fliegen und Mücken, in Form kleiner geknöpfterwelchen.
Haltstatt, wird der Ort genannt, wo sich die Jager zu irgend^Nem Zweck versammeln.
Hamburger Balken, nennt man im Preußischen die ausge>s^chnet langen und dicken Kiefern, die gewöhnlich an Hamburger Holzhänd-^ verkauft und von diesen weiter verschifft werden.
, Hamburger Huhn, ist eine Art Hühner mit schwarzen Sammt-!?ern am Bauche und Schenkeln, während der Hahn auch einen schwarzen<»!* Dhren bedeckenden Federbüschel, bleifarbige Schenkel und Füße, und gelbeFußsohlen hat.
, Hamen, nennt man das trichterförmige Netz, in das die RebhühnerGrieben werden, wenn man sie in dem Tcribzeuge fangt. Auch wird der^chtersöcmige Netzsack, in den man die Fischotter (s. d.) treibt, so wie dasbeim Entenfange (f. d.) Hamen genannt. Endlich hat man nochder Fischerei verschiedene Netze zum Fangen der Fische, welche ebenfallster dem Namen Hamen bekannt sind. Der gewöhnliche Hamen besteht^ b einem sackförmigen, in einen Bügel gebundenen Netze, das nach demg^it beabsichtigten Gebrauch in verschiedener Größe und Gestalt vorkommt,w Mit einem Stiele oder einer Stange versehen ist. Man findet ihn eckig,Un ^ ?irkelrund; die letztere Gestalt hat der Siebhamen, welcher sichl>,<^ dadurch von andern unterscheidet,, daß das Netz aus einem Haartuch»bg z . Der Scheren Hamen oder die Strichwathc ist dreieckig, und^ »wej, in jj er JMte übereinander liegende, durch eine Niete verbundene^'Mgen befestigt, so daß er, gleich einer Schere, zusammen und aus cinan-Lcrnacht werden kann. Der Zug Hamen oder das Zugnetz ist unten