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4 (1839) Vierter Band. Gab-Hyp / bearbeitet von einem Vereine von Landwirthen und Gelehrten, herausgegeben von F. Kirchhof
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Hammel Hammcrstrauch.

nur 5 bis 6 Ellen breit, mit einem Qucrholze und einem Bügel versehe»-Er wird mittelst zwei Stangen, an beiden untern Enden angebunden, ge-zogen, und der obere Theil des Bügels wird mit kleinen Seitenstämme»gestützt. Bon diesem unterscheidet sich der Kratzhamcn nur dadurch, daßer etwas vor der Unterleine einen Bügel hat, durch welchen die Fische auf-gejagt werden. Noch eine andere Art Hamen, der mit dem Zughan»»ebenfalls viele Achnlichkeit hat, ist der Schauder oder Schieber. &unterscheidet sich dadurch, daß er mit Stangen und Stützen versehen, auchklein, r ist, und nicht gezogen, sondern vor sich hin geschoben wird.Breite betragt gemeiniglich 1 bis l^r Elle: Der Handhamcn mit ru»-den eis.rnen Ringen von 12 bis 15 Zoll Weite, und daran gehängte»-4 Elle langen Benleln oder Netzen von hänfenem Bindfaden, und 1/ 2 '3 und 4 Ellen langen Stielen.

Hammel, s. Schöps.

Hammeln, Verhammeln, nennt man das Castriren der»»,lichen Lämmer, s. Eastriren.

Hammer, ist I) der oberste Balken der Schleußcn an einem S>j vche, woran die Thüren (Klappen) schlagen, wodurch das Wasser abgclass'»wird. 2) In Baicrn, die Entfernung einer Grundmauer des Hauses »o»der Mauer, dem Zaune des Nachbarhauses, welche 1^- F. betragen m»^und nach dem Hammerstrcichsrccht ledig bleiben soll.

Hamnrerachse, nennt man die dicken Wellbaume in den Eise»"hämmern, vermittelst welcher die schweren Hämmcr gehoben werden.nimmt, wenn nur irgend möglich, fehlerfreie Eichenstämme dazu. ^müssen oft 2^ bis 3 F. im Durchmesser stark sein, brauchen aber gewöh^lich nur eine Länge von höchstens 24 F. zu. haben. Da dergleichen feh^freie Stücke Eichenholz selten sind, so werden sie sehr theuer bezahlt, be»'»ders wenn man sie nicht weit bis zum Gebrauchsorte zu transportirenIn Ermangelung der Eichen können auch Nadelhölzer "dazu dienen,wenn man auch von diesen keine hinlänglich dicken Bäume findet, svman mehrere behaucne Stamme neben einander, und verbindet sie mit s l "starken^Ringen oder Reifen. . ^

Hammerschla^, Glühspan, ist eine, beim Glühen des Ei-'»'im Kvhlcnfeuer durch Gebläseluft entstandene, beim Hämmern abspring-»^schuppige, eisenschwarze Masse. Sie besteht aus Eisenoxydul und Eise»»^wovon ersteres verhältnißmaßig reichlicher in der nach dem Eisen zugekch^,Seite des Hammerschlags vorhanden ist. Er dient als garendesbeim Frischen des Eisens, gepulvert zum Putzen des Eisens, zum 2PD!»chen des Roheisens, zum Steinkitt für Wasserbehälter. .

HtUINNersirarlch (Ccstrum), ein Zierstrauch für das Warm»'oder Zimmer, mit röhrigcm, fünfzähnigcm Kelche, trichterförmigerderen 5 Abschnitte aufrecht sind; mit einem Fruchtknoten im Kelchseine Izollige, eiförmige Beere mit vielen rundlichen Samen wird.Taghammerstrauch (C. äiurmnn), in den westindischen Insel»

Ehile; blüht im Herbste. Der ästige Stamm wird bis 8 Fuß ho^' yjelanzettförmigen, wechselnden Blättern und ungestielten weißen Blume»- ^mehrere bei einander in den Blaitwinkeln des jungen Holzes sitze» ll » /6-Tage ihren Wohlgeruch verbreiten, b) Der Nachlhammerstr»»^ ^hknoeturnui»), von Cuba, blüht im August und späterhin; der bis 6 6- ^Stamm hat viele Zweige, breitliche Blätter, 4 Z. groß; die Blume»