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4 (1839) Vierter Band. Gab-Hyp / bearbeitet von einem Vereine von Landwirthen und Gelehrten, herausgegeben von F. Kirchhof
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Hlnnmcrwcrkc Haiilster.

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weiß mit Grün schaltirt, sitzen in kleinen Bündeln in den Blattwinkcln undverbreiten ihren Wohlgccuch des Nachts. e) Der lorbeerblättrigeHammersirauch (6. lauiifolium), aus Amerika, blüht im Herbste; dieBlatter sind lederartig und denen des Lorbeers ähnlich; die Blumen weiß undwohlriechend. <1) Der chilcsche Hammerstrauch (C. Parqui), welcherw den Garten am häufigsten gefunden, und von den Gärtnern wegen seinesGeruchs auch wohl Kalbsbraten genannt wird, blüht im Juli und August,wird bis 6 F. hoch, hat schmale, lanzettliche Blatter, und weiße oder gelbewohlriechende Blumen und Rispen. Die Straucharten lieben eine nahr-hafte Erde, verlangen im Winter mäßige, im Sommer viele Feuchtigkeit,Und bei warmem Sonnenschein reichlich Luft und etwas Schatten; die Ber-ührung erfolgt.durch Ableger, mehrentheils jedoch durch Stecklinge.

Hammerwerke , sind Maschinen, um Körper gewaltsam zu zer-kleinern oder zu zerdrücken, auch wohl, wie bei den Walkmühlen undHammerschneidewerken, zu verdichten und zu strecken. Die Hammerwerke»der Hammeimühlen haben schwere hölzerne oder eiserne Hammer, welche anlangen Stielen oder Hebeln sitzen, und die von Däumlingen einer bewegtenWelle gehoben werden und dann vermöge ihres Gewichts entweder auf einen^Mbos oder in Gruben oder Löchern niederfallen, worin sie Materialienverarbeiten. Zu ihnen gehören vorzüglich die Papiermühlen, die Walkmüh-en und die Eisen-, Kupfer- und Mcssingschncidcwcrke. Die bei den Ham-.Werwerken vorkommenden zu Gute gemachten Nutzholzstücke sind folgende: a)^ie Hammerhelme oder Stiele für die großen Hammer, welche eine'-äuge von 6 bis 8 F. und eine Stärke von 1V bis 12 Z. haben müssen,

Werden am besten und dauerhaftesten von gesundem, festem, zähem Eichen-,

suchen- und Hainbuchenholze verfertigt, das aus magerem Boden erwachsenMan macht sie nicht bloß aus ganzem, sondern auch aus gespaltenemHs'ze. L) Zu den Armen, welche in die Hammcrwclle eingelassen werden,

Püffen die Hölzer etwa 1 F. stark sein und mehrere Fuß Lange haben,

-lsn tauglichsten sind dazu dichte, feste Holzarten, die sich zugleich glatt-^ben, z. B. Hainbuchen-, Ahorn-, Eschen-, Elzbeer-, Bicnbaumhol; u. s. w.^ Die Hammergerüste werden aus verschiedenen starken Säulen errich-Die Mittelsäulcn müffen 16 bis 17 F. lang, 4 g. dick, 3^ F. breit;. le Hintersaulcn 20 F. lang, 30 Z. im Quadrat; die Bordersaulcn 16 F.n n 9, 30 Z. im Quadrat; die Büchsensäulen 13 bis 14 F. lang, 16 Z.^rk siin. Man nimmt sie am liebsten von Eichenholze. Ebenso auch-ö die Hammerdrahme, welche bei einer Lange von 24 bis 32 F. einef töcfe von 36 bis 40 Z. ins Gevierte haben, o) Die SchlagrcitelL nb 8 bis 12 F. lange und 18 Z. starke Stück- von Buchen, Eichen,."ken, achtem Kastanienholze. f) Bei Schmelzöfen gebraucht man Wa-5 *" für die Blasebälge, 8 bis 10 F. lange, 8 bis 10 Z. breite und 4 bishohe Hölzer von Buchen, Eichen u. s. w.h Hamster, (Mus cricctiis), ein Thier, welches in Gärten und Fel-t^' 1 großen Schaden thut. Die Länge des Hamsters beträgt 8 bis 12 Z.,H, °n die mit einzelnen Stachelhaaren besetzte Ruthe 2 Z. wegnimmt; seinesehx dcträgt 3 bis 4 Z. Die Oberlippe des mausartigcn Kopfes ist sobox ^spalten, daß die langen Schneidezähne dieses Nagethicrs immer sicht->gj. . d, die zugecundeten Ohren sind fast nackt und die Kinnladen sind^erd "" leiten H"Ut überzogen, wodurch zwei weite Backentaschcn gebildetoi. Die sehr kurzen Beine oder Läufe sind mit langen scharfen-