Hasen hack«.
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wenn man das Faserige von den benagten Stellen wegschneidet und fie miteinem Baumkitt aus Lehm, Kuhmist und Terpentin (s. Baumkitt) da»,mcndick bestceicht und verbindet. Indessen erfolgt doch immer die Zuwöl»düng sehr langsam. Auch auf den Getreidefeldern beißen sie die Halmeunten an der Erde ab, um einen desto freiern Weg durch das Getreide zuhaben. Zum Schutz der jungen Bäume und Gemüsefelder können, außerdem gewöhnlichen Umbinden der Bäume mit Dornen, Schilf oder Teich»röhr (nicht Stroh) und verschiedenen Scheuchen, eine Menge unangenehmund stark riechender Dinge dienen, a) Für Bäume. Für diese sind vor»nehmlich folgende Anstriche empfohlen, die man vor einfallendem Schnee(im November) an einem trocknen Tage bis etwa 3 F. von der Erde anaufwärts an dem Stamme zu machen und, wenn ihre Riechkraft erloschenist, zu wiederholen hat. Doch sollen nach Einigen diejenigen unter ihnen,welche öliger Natur sind, nicht ganz ohne Nachtheil für den Baum sein,da sie die Poren der Rinde verstopfen, l) Theer oder Thran mit Talgoder Schweinefett zu einer Salbe zusammengeknetet und den Bäumen einendünnen Anstrich davon gegeben, was ihnen nicht nur nicht schaden, son»dem sie auch auf 2 Jahre hinaus schützen soll. 2) Fuchssett; 3) Mcn»schenkoth; 4) Hirschhornöl, zu gleichem Gewichte mit Baumöl vermischt,um Weihnachten zu wiederholen; 5) Leinöl, worein etwas Schiefpulvergerührt ist. 6) Ochsengalle, recht alter, stinkender Schmierkäse und einigeKnoblauchzehen darunter, mit Brunnenwasser verdünnt. 7) Seife mit Sei»fenstederlauge gekocht, welcher Anstrich alle 8 Tage zu wiederholen ist. 8)Gewöhnlicher Kalk, wie man ihn zum Weißen der Zimmer anwendet, wor-ein man etwas Schornsteinruß gerührt hat. Dieses Mittel soll nicht nurganz sicher, sondern auch den Bäumen insofern dienlich sein, als es sievon Moos und Ameisen reinigt. 9) Man kauft zu 1 Schock Obstbäu»wen für etwa 4 Groschen Schießpulver und für ebenso viel Teufelsdreck,reibt ersteres fein, vermischt es mit letzterem, rührt dann klaren Lehm mit2 Quart warmem Wasser zu einem dünnen Brei zusammen und ver»mischt es genau mit dem Pulver und Tcufelsdrccke. 10 ) Man bestreichrdie Bäume mit einer gehörig verdünnten Mischung von I Theil gelöschtenKalk und 2 Theilen Kuhfladen, worunter man noch etwas Schießpulvermischt, b) Für Felder. Zur Schützung von diesen empfiehlt man.r) Stangen in dieselben zu stecken, an welchen Fleisch, Würste u. s. w»im Schornsteine oder in der Rauchkammer aufgehängt waren; 2) 3 F.hervorragende Pfähle in die Felder zu schlagen, die mit der unter s) 6) an»geführten Mischung bestrichen und oben mit einem Stück Bret benageltwerden, damit der Regen diesen Anstrich nicht abspüle; 3) Lappen in »ineMischung von 1 Pfd. alten Talg, ^ Pfd. Schweineschmeer, •£ Pfd. Schieß»pulver, \ Quentchen Teufelsdreck und etwas Terpentin zu tauchen und aufdie Felder zu stecken; 4) die Wurzeln der Kohlpflanzen beim Versehen inKäsewasser zu tauchen, das mit Lehm zu einem dicklichen Brei angemachtwurde. Dies Käsewasser wird von dem Abschabscl und den Rinden deSKäses gemacht, die man in Wasser legt und darin zerreibt. 5) Aus Kohl-gärten vertreibt man sie, wenn man alle ü0 Schritte weit Töpfe umher-stellt, in welchen Hundekoth, alter Käse und Wasser gemischt ist.
Hasen hacke, Hasenspath, Rehbein, nennt man bei den Pferdeneine, hinterwärts am Sprunggelenke vorkommende, Krankheit, die ihrenSitz ungefähr eine handbreit unter der Spitze de» Sprung» oder Hacken-
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