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Im Durchschnitt von 5 Jahren gewährte dasselbe an Arbeits-verdienst jährlich:
Waldarbeit .... IIIO Rthlr.
Culturarbeit . . . . 405 „
Waldwegebau ... >30 „
Holzbringerlohn ... lO „
Nebenkosten . . . 30 „
Summa — l685 Rthlr.
welches nach den Ansätzen im vorigen Beispiele Arbeitsverdienstfür 16 Arbeiter gewährt. Dazu für die Verwaltung: einRevierförster, ein Nevierjäger, ein Forstgehülfe und ein Zei-chenschläger, also in Summa 20 Personen, wonach auf einFamilienhaupt 206,2 Morgen Wald kommen.
Nach diesen aus der Praxis genommenen Beispielen wirddie irrige Ansicht von der geringen Arbeitsrente der Wälderzu berichtigen sein. Sie steht bei dem ersten Falle höherals bei der Graswirthschaft.
2) Die Wald pflege erstreckt sich, einzelne Arbeiten alsEntwässerungen, auch Behäufelungen von Culturen ausgenom-men, welche im Verhältniß zu den übrigen Ausgaben immernur eine geringe Arbeitsmasse erfordern, vorzüglich auf Durch-lichttungen der jungen Bestände und auf Entästungen. Beihöherem Alter der Bestände gewinnt man bei diesen Arbeitenimmer ein verkaufbares Material, in jüngerem Alter aber istes zwar nutzbar, aber ohne eine Rente zu gewähren. Beieinen: einseitigen fiskalischen Forstverwaltung werden solche Ar-beiten oft unterlassen, weil sie einen Ueberschuß nicht gewähren.Es ist das tadelnswerth, weil dadurch für das Gesammtein-kommen der Nation ein dreifacher Verlust entsteht: an gerin-gem Wüchse der zu gedrängt stehenden Bestände, an Mate-rialwerlust des gewonnenen Holzes und Verlust an Arbeitsge-währung.
3) Das Verhältniß dieser Kosten unter einander ist beidxn verschiedenen Waldwirthschaftssystemen nicht gleich, beimSchälwald z. B. beträgt das Arbeitslohn für die Gewinnung