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v. Wedekind im Staatslcxicon von Welcker und Rotteck, I. Aufl.5. B. S. 626 u. f., theilt diese Ansichten. — G. L. Hartig,Forstdirection, 1813, faßt den Grundsatz enger, indem ernamentlich auf die Nebenproducte gar wenig Werth legt; „dieWaldungen des Staates in möglich guten Stand zu bringen,sie darin zu erhalten, ihnen den größtmöglichen Naturalertragabzugewinnen, und die Producte derselben aufs Vortheilhastestezu benutzen". — Hundeshagen in seiner Encyclopädie sprichtsich an mehren Orten gegen das „zu einseitige und strengefinanzielle Princip" sehr bestimmt aus, z. B. 2. Aufl. 1831.§. 3V. Anmerk. §. 36. Anmerk. —
5) Es trifft das z. B. bei der Umwandlung von Laubholzin Nadelholz, wodurch in einer Gegend ganze Erwerbszweigezum Erliegen gebracht werden können (§. >4. Anmerk. 10).—Beim Uebergange von einem hohen Umtriebe zu einem niedri-gen, wodurch auf einmal viel größere Holzmassen auf denMarkt gebracht werden als vorher, und nie nachhaltig er-folgen können. Bilden sich dann auf diese vorübergehendehöhere Holzproduction neue Erwerbszweige, so werden sie beider demnächstigen unabwendbar erfolgenden Verminderung der-selben in Verlegenheit kommen. Auch würde das Fallen derPreise bei einem erhöheten Angebote die nachtheiligsten finan-ziellen Folgen für den Waldbesiher haben. Dasselbe tritt inumgekehrter Folge ein, wenn auf einmal der Umtrieb erhöhtwird, indem sich dann vor der Hand die Holzerzeugung ver-mindern muß. — Wo die Landwirthschaft auf Waldweide undWaldstreu basirt ist, hat das Aufhören dieser, sei es nun durchAblösung oder auf eine andere Weise, den allerentschiedenstenEinfluß, denn es ist nicht augenblicklich das Feldsystem zuändern, um zur Stallfütterung übergehen zu können, mankann nicht plötzlich den Viehstand vermehren oder vermin-dern u. s. f.
6) Die Verhältnißzahlen des Materialcapitals bei denverschiedenen Wirthschaften und Umtriebszeiten sind schon obenh. 12. Anmerk. als Beispiele mitgetheilt worden. Zur Er-