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Die Staatsforstwirthschaftslehre : ein Handbuch für Staats- und Forstwirthe / von Karl Heinrich Edmund von Berg
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8 . 99 .

Brennholzverbrauch.

Außer dem schon früher Angeführten hat auf denwirklichen Verbrauch an Brennholz nichts mehr Einfluß,als das Gewerbe des Verzehrers. und seine Lebensart. Dar-nach ist der Bedarf wesentlich zu trennen. Es folgt aberaus dem im vor. Z. Gesagten, daß die Gesammtdurchschnitts-berechnungen nur ein sehr ungenaues Anhalten geben, weilniemals die verschieden einschlagenden Verhältnisse so genauerwogen werden können, wie es zu einer richtigen Beurthei-lung erforderlich ist. Diesen statistischen Zahlen ist daher nurfür kleinere Bezirke oder für gewisse Zwecke eine größerepraktische Wichtigkeit beizulegen, bei großen Durchschnitts-sätzen mögen sie jedoch immer dazu dienen, die Aufmerksam-keit der Regierungen auf die Abweichungen zu lenken unddarauf dann die etwa erforderlich werdenden Nachforschun-gen anzustellen').

I) Zuerst allgemeine Zahlen: v. Flotow, Beiträge zurStatistik des Königreichs Sachsen gibt für den Kopf der Ein-wohner an:

im Königreich Sachsen — 0,508 sächs. Klftr.Grßhzgth. Weimar — 0,84Königreich Baiern — 0,97 -

Grßhzgth. Baden — 0,8 lBraunschweig — 1,15Böhmen — 1,2 l

Nach officiellen statistischen Angaben von der österreichischenGesammtmonarchie 67,35 preuß. für den Kops. (Forst- undZgdztg. 1847 S. 56 s.

Hundeshagen, Encycl. S. 256 rechnete in Deutschland