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Unternehmungen liefern müssen, Privatwäldcr, so kann einspecielleres Eingreifen nicht stattfinden, wol aber kann mandabei oft mit gutem Willen der Sache förderlich werden,z. B. durch Wegeanlagen, Benutzung der Floßwaffer u.dgl. Wichtiger aber wird das Interesse, wenn Staatsforstendas Holzbedürfniß decken sollen, und da kann es, in Be-tracht der volkswirthschaftlichen Wichtigkeit eines solchenGewerbes, wol geboten sein, den rein fiskalischen Gesichts-punkt zu verlassen und Unterstützungen durch niedrigereHolzpreise zu gewähren. Es ist das jedoch nur bei denGewerben rathsayi, welche fester basirt sind und nicht vonder Mode abhängen ^). Daß aber außerdem die fiskalischeForstverwaltung verpflichtet erachtet werden muß, rücksicht-lich der Abgabe selbst, der Zeit derselben und allem dem,was indirect zur Förderung der Sache dienen kann, denmöglichsten Fleiß anzuwenden, liegt schon in dem allgemei-nen Interesse, welches der Staat an solchen gewerblichenUnternehmungen zu nehmen hat, weshalb seine Beamtenmit Recht dazu anzuweisen sind.
I) Die Bergwerke und Hütten am Harze z. B- verbrau-chen etwa 200000 Normal-Malter (s 50 feste Masse)Bau-, Nutz-, Brenn- und Kohlenholz. — Ein Eisenhohofenvon der großem Dimension, wie z. B. auf der hannöv. Ro-thenhütte, welcher per Woche 650 bis 700 Centner Roheisenbläst, bedarf wöchentlich etwa 300 Karren Holzkohlen zu100 Cub.-F. Raum (wozu 564 Malter Holz verbraucht wer-den). — Eine Glashütte bedarf bei einigermaßen schwunghaf-tem Betriebe leicht 3 bis 4000 Klafter Holz jährlich u. s. f.Solche Unternehmungen können also nur mitten in waldreichenGegenden angelegt werden, wo insbesondere auch der Holz-transport nicht zu weit und also billig ist.