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in den Landern, wo die Wälder gewichen sind, die Tempera-tur erhöhet hat. — Nach allen Nachrichten über Italien istdort die Temperatur im Laufe von >8 Jahrhunderten um 3"durchschnittlich höher geworden. — Ovid erzählt, daß dasschwarze Meer so gefriere, daß man es mit Fuhrwerken pas-siven könne, welches seit vielen hundert Jahren, wo der Walddie Ufer nicht mehr deckt, nicht vorgekommen ist.
5) Die tägliche Erfahrung, das Gefühl spricht für dieseAnsicht, aber auch die Thatsache, daß im nördlichen und mitt-lern Deutschland jeder Ort, der durch Wald gegen Osten ge-schützt ist, zartere Gewächse zu bauen vermag, als wmn der-selbe den daher wehenden Winden offen liegt.
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Einwirkung auf die Feuchtigkeit der Luft und auf dieRegenmenge.
Bei dem langsamen Austrocknen des Waldbodens mußdie Feuchtigkeit der Lust innerhalb größerer Wälder undderen Umgebungen beträchtlicher sein als im Freilande. DieWinde verbreiten die feuchtere Lust weiterhin. Wälder derEbene geben häufigere, aber nicht reichlichere Nieder-schlage von Wasserkunst, in Gestalt von Thau, Nebel,Regen, Raureif oder Schnee'). Sie sind deshalb beson-ders wichtig für die Erhaltung und gleichmäßige Verthei-lung der Feuchtigkeit in den Jahreszeiten. Gebirgswäldervermehren die jährliche Regenmenge in gleichmäßiger Ver-teilung"). In der Entwaldung der Gebirge will maneine allgemeine Vermehrung der Regenmenge in Deutsch-land gefunden haben °), welche aber deswegen nicht frucht-bar wirkend erscheint, weil die Masse in plötzlicheren und