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heftigeren Regengüssen herabstürzt, während der Wald diesel-ben mildert und mehr vertheilt.
Hochwichtig ist der Einfluß der Wälder und vorzüglichder der Gebirgswälder auf die Reichhaltigkeit undNachhaltigkeit der Quellen, Bäche und Flüsse. Derallgemein bemerkte veränderte Wasserstand der Flüsse, sonachtheilig für Handel und Industrie, hat theils seinenGrund in dem, durch Abnahme der Wälder bedingten, ge-ringen Wasserreichthum der Bäche rc., theils im Versandenderselben, welches wiederum mit dem Entwalden der Ge-birgskuppen in Verbindung steht, wegen des Herabspülensder Erde und des Gerolles rc. Gleiche Ursachen haben auchdie stürmischer und verheerender auftretenden, aber rascherverlaufenden Fluthen an allen unsern Flüssen^).
1) Als Beispiele die jährliche Regenhöhe einiger Orte beigleichen Breitengraden.
Die Umgebungen sind:
Bewaldete: Unbewaldete:
Turin — 28 Zoll. Grenoble — 29 Zoll.
Wien —16 „ Paris — 17 „ 11"^.
Wittenberg 18 „ 9"^ Rotterdam — l9 „ I "<.
2) Die durchschnittliche Regenmenge in Deutschland ist25,4" jährlich. Sie steigt in Sachsen: Dresden der mathe-matische Salon 360 Par. Fuß Meereshöhe 20,5"; Altenburg23,0' hoch 28,1"; Oberwiesenthal 2777' hoch 28,9" Regen-höhe. — In Würtemberg:
Bei 794 Fuß Meereshöhe 25,1" Regenhöhe,
„ 1364 „ „ 27,5"
„ 2256 „ „ 36,1"
Klauprecht, Lehre vom Klima. 1840.
3) Reuter: Die jährliche Regenmenge scheint zuzunehmen;allenfallsige Ursache hiervon, besonders die Entwaldung der