Band 
Erster Band.
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Friedensrichter empfohlen hatte. Zch kehrte daselbst-ei», und fand gastliche Herberge, freundliche Leute,ein gutes Abendbrot, und am schöne« Morgen einesehr billige Zeche, eine Seltenheit in der Schweiz . Ichsprang sehr früh auf, in der ringsum von Fensternerhellten großen Stube, und ging hinab, wo dieTochter des Wirthes, während die Ältern nochschliefen, das Frühstück bereitet hatte, und schonzierlich angekleidet saß und strickte. ES war eine sol-che selige Ruhe in der heiteren Frühe, daß ichungern und ziemlich spät von bannen schied, und mir ei-nen Augenblick fast wie der ewige Jude vorkam.

ES war sehr heiter, doch blieben schon einigeWolken in den Thälern hangen. Bald stieg ich emporaus dem Thäte, und hatte auf der Höhe einen großenTheil der ganzen Alvenkette um mich, bis an dieSchwyzer Berge: es war einsam - erhaben da droben.Bei Btldhaue, wo die Höhe sich zum Züricher See absenkt, war dagegen eine herrliche belebteAussicht auf diesen, mit seinen heiteren Dörfern undStädtchen; man übersieht von hier herab den größ-ten Theil des langen, mannigfaltigen, gekrümmtenSees. Ein Kloster Sion, auf einem nahen Berge,liegt seines RameNs würdig. Es ging jäh hinab auf U z-« ach mit seinem alten Thurm«. Hier nahm ich einenImbiß, fand einen Reisegefährten an einem Stu-denten, der mit seinem Hunde au- Landshut heim