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wanderte, «ach Baden bet Zürich . Wir machtenbald gute Bekanntschaft, und nahmen in Schmeri-kon einen Kahn, über den ganzen See bis Zürich .Die Fahrt war herrlich, besonders auch für die müdenFüße. Der Wind war anfangs widrig, und langsamgings bis RapertSwyl, w» auf der alte» gräflichenBurg der Minnesinger Albrecht Marschall von Ra-prechtSwile wohnte; gegenüber die kleine Insel U f-Nau, auf welche sich Ulrich von Hütten flüch-tete und starb, weßhalb sie auch nach ihm heißt.Hier verenget sich der See, und eine Brücke gehthinüber, eine der längsten, die es giebt, aber sehrroh, aus Pfählen mit unbehauenen Balken, aufwelchen lose Bretter liegen, welche ein Sturmjedesmal abweht: wären sie fest, würde der Sturmdie Brücke zerreißen. Der See ist heimlicher alsder Bodensee , dadurch, daß beide Ufer näher unddeutlicher zu überschauen sind. Die Dörfer und Land-häuser sind sehr stattlich und wohlhabend, besondersam östlichen Ufer, an dem wir hinfuhren, welchessanft aufsteigt und mit Weinbergen und Obstgärtenwechselt. In Urikon machten wir Mittag; derTag neigte sich aber schon bei der Abfahrt, und wirhatten noch über die Hälfte, 6 Stunden. Wir hal-sen also selber tüchtig rudern auf der stillen, bis auföen Grund klare» Fluth. Der herrliche See schloß"ab öffnete sich immer von neuem, und täuschte uns