Die Brache.
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Pflanze überzugehen. Alle diese Eigenschaften fehlen dem pla-stischen Thone, sie werden ihm aber gegeben durch eine schwacheGlühhitze *).
Die große Verschiedenheit in dem Verhalten des gebrann-ten und ungebrannten Thons zeigt sick in vielen Gegendenan den mit Ziegeln aufgeführten Gebäuden. In den flandri-schen Städten, wo fast alle Gebäude aus Backsteinen bestehen,bemerkt man an der Oberfläche der Mauern, schon nach weni-gen Tagen, Auswitterungen von Salzen, welche sie wie miteinem weißen Filze überziehen. Werden diese Salze durch Regenabgewaschen, so kommen sie sehr bald wieder zum Vorschein,und dies beobachtet man selbst an Mauern, welche wie dieThore der Festung Alle Jahrhunderte lang schon stehen. Essind dies kohlensaure und schwefelsaure Salze mit alkalischenBasen, welche bekanntlich in der Vegetation eine sehr wichtigeRolle spielen. Auffallend ist der Einfluß des Kalkes auf dieseSalzauswitterungen; sie kommen nämlich zuerst an den Stellenzum Vorschein, wo sich Mörtel und Stein berühren.
Es ist klar, daß tu Mischungen von Thon mit Kalk sichalle Bedingungen der Ausschließung des Thvuerdestlicats, desAslichwerdens der kieselsauren Alkalien vereinigt finden. Derin kohlensaurem Wasser sich lösende Kalk wirkt wie Kalkmilchaus den Thon ein, und hieraus erklärt sich der günstige Ein-siuß, den das Ueberfahren mit Mergel (womit man alle anKalk reichen Thone bezeichnet) auf die meisten Bodenarten
') Der Schreiber dieses sah in Hardwick-Eourt bei Gtocester den Gar-ten des Herrn Baker, der, aus einem steifen Thon bestehend, ausdem Zustande der höchsten Sterilität in den der größten Fruchtbar-keit durch bloßes Brennen überging. Es war, da die Operationbis zu einer Tiefe von drei Fußen vorgenommen wurde, ein nichtlehr wohlfeiles Verfahren, allein der Zweck wurde erreicht.