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Rückblick.
Stroh. Für gleiche Gewichte Korn von derselben chemischenZusammensetzung ist in dem einen Jahre der Strohertrag umdie Halste großer, oder auf gleiche Gewichtsmengen Stroh(Kohlenstoff) ernten wir in dem einen Jahre doppelt so vielKorn als in dem anderen.
Ernten wir aber von gleicher Oberfläche doppelt so vielKorn, so haben wir eine entsprechende Menge Bodenbestand-theile mehr in diesem Korne; ernten wir doppelt so viel Stroh,so haben wir doppelt so viel Bodenbestandtheile in diesem Strohe.
In dem einen Jahre wird der Weizen 3 Fuß hoch undliefert xr. Morgen 1200 Pfd. Samen, in dem nächsten Jahrewieder um einen Fuß höher und liefert nur 800 Pfd. Samen.
Der ungleiche Ertrag entspricht unter allen Umständendem ungleichen Verhältnisse der zur Bildung des Korns undStrohes aufgenommenen Bodenbestantheile. Das Stroh enthältund bedarf die Phosphorsauren Salze so gut wie das Korn, nurin einem weit kleineren Verhältnisse. Wenn in einem nassenFrühlinge die Zufuhr derselben nicht in gleichem Verhältnissestattfindet wie die der Alkalien, der Kieselsäure und der schwe-felsauren Salze; wenn die der letzteren größer ist, so nimmtder Ertrag an Samen ab, weil der Strohertrag größer wird;es wird nämlich eine gewisse Menge von phoSphorsauren Sal-M zur Ausbildung der Blätter und Halme verwendet, diesonst zu Samenbestandtheilen übergegangen wären; ohne einenÜberschuß der Phosphorsauren Salze bildet sich der Samen nichtaus. Ja, wir können durch den bloßen Ausschluß dieser Salzeden Fall künstlich eintreten mache», wo die Pflanze eine Höhevon 3 Fuß erreicht, wo sie zum Blühen kommt, ohne über-haupt Samen zu tragen.
Angenommen, wir hätten alle Bedingungen der Assimila-tion der atmosphärischen Nahrungsstoffe unseren Culturpflanzen