Die Lefnungen der Dämme, beym Durch-schnitt, werden mit Pfählen ausgeschlagen, nndmit Brettern versetzt, und die Lücken dahinter mitLehm gut verstopft.
Mancher Teichbau würde von den Vorfah-ren unterlassen worden seyn, mit grosen Kostenzu bauen, wenn man sich vorgestellt hatte, daß,wo das Locale bey grosen Wassergüssen, Durch-brechungen besorgen laßt, diese Dämme einst mitnoch großem Kosten unterhalten werden müssen;und doch ist bey einer angebauten Mühle derTeich als hinlänglicher Wassersammelplatz nöthig,oder die Mühle kan nicht anders erhalten werden,als durch einen besondern Wasserbehälter, wo dasübrige des Teichs dann eingeebnet werden kan.
Ist bey einem Teich im Sommer öfters Man-gel an Wasser, so muß er vorher schon etwas hö-her, als sonst, angestammt werden, und dannwird, wenn auch der Zugang geringer wird, sol-ches desto wärmer und besser für die Fische, weiles langsam zu, und bey dem Abzug gleichfals zügigfortgehen kan. Jeder Weyher muß wegen Was-serfluthen durch Platzregen rc. Wasserablasser, — oderbey uns — sogenannte Schußrinnen oder Güßbeetehaben, die aber mit engen Rechen hoch versehenseyn müssen, damit kein Fisch durchgehen kann.Bey Laichteichen, taugt aber keine Schußrinneoder Güßbeet, denn durch einen noch so engen Re-O 4 chen