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man keine von Weiden haben kann, — helfen^wie ich dann bey Erklärung meiner Operationenbey diesem Geschäfte zeigen werde«
Hier kostet es dann freylich mehr Arbeit, Auf-sicht und Mühe, als bey einer Weyhercincbnungund Wiefenherstellung, als wenn ein solcher Wey-hex festen Letten oder Sand gehabt hätte.
Es ist Vorurtheil, wenn behauptet wird, daßder Teich keine gute Erde habe, und oft nur Träg-heit, die damit entschuldigt wird: „es kostezuviel, es wachse dann doch saures Gras in die-sem dann eingeebneten Weyher rc.„ Allein eben,wenn zu viel Schlamm, Gras und gute Erde vonFeldern, oder verfaulte Hylztheile von Wäldernin den Weyher viele Jahre lang hinein geschlämmtist, also solcher schon zu Sumpfgxäßcr-Ernährungam Rande desselben, und oft weit hinein, stark,selbst bey höherer Anstemmung des Weyhers,fähig , ist, und die Fische nicht mehr gut da-hin kommen können, folglich nach sonstiger An-zahl die Besetzung vermindert werden muß, —dann eben ist dieser Erhöhung und Verwach-sung wegen, — wo er sonst mit grosen Kostenausgehebt werden müßte, — der Weyher zur Wie-sennutzung hergerichtet, und dann zur Erhöhungan den niedrigsten sumpfigsten Platzen, tauglichund geschickt.
Die