lern, dies entweder mit Brod, gesottenen Erdbirnoder gekochten Erbsen mit Trebern vermischt, ge-schehen kam Oft kan man, wenn solche gutenBoden haben, i Jahr Haber und r Jahr Rübenoder Kraut bauen.
Die kleinen Oefnungen beym Gerinnlegung imüssen verkeilt, oder mit Harz und Ochl, oderwenigstens Moos verstrichen und verstopft wer-den. Auch die Bohlen der Abzugsrinnen müssenan ihren Kanten, von Zimmerleuten, gleich ge-schnüret, gut angetrieben, und die Ritzen mit Moosverwahrt werden, damit das Erdreich nicht end-lich ausgespült wird.
Die Kappen der grosen Weyher , bepflanzt manzur Dauer, mit Weiden und Erlen, deren Wur-zeln tief eindringen, und so den Damm und dasUfer befestigen. ^
Grose Baume an Weyherdammen taugen nichts; ldenn bey starken Stürmen, wenn solche in Wey-sher stürzen, sind sie nicht nur schwer herauszubrin-gen, sondern sie reisten auch mit ihren Wurzeln ^«st den Damm. Auf den Seiten der Weyher , ;find ebenfalls viele grose Baume nicht gut, weil 'fie theils viel Schatten geben, wodurch das Was-,ser nicht sö stark, als sonst geschehen würde, er-wärmt werden kann, theils das Laub hineinfällt,so das Wasser verdirbt, und beym Ablassen des'
Weyhers,