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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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83
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Weyhers, 'mehr verfaulten Schlamm endlichansetzt.

Gehen Wege über einen Weyherdamm; so mußman die Gleiße nicht tief werden lassen, damitnicht Löcher und Kothlacken entstehen, wodurchdie Festigkeit des Damms durch Eindringen derNasse zerstört würde; solche tiefe Gleiße muß manmit Rasen, Sand oder Lehm eingleichen und festeinstampfen, damit der Weg gleich bleibt.

Könnte man von Leichen, gegen das Frühjahrzu, die Eißrinde eher heraus schaffen, als solchevon der Natur der Sonnenhitze schmelzt, so würdedas Wasser eher erwärmt, und so für die Fischenützlicher seyn.

Feldgraben, so in Weyher hinein laufen, sinddann nicht gut, wenn man den Weyher zu Fisch-nutzung, immer behalten will, weil eine schnellereAushebung dadurch nöthig ist, da zwar viel gu-tes Erdreich, für die Fische, mit hinein geschwemmtWird, aber auch eher Vergraßung entsteht.

Bey den obersten Weyhern sollte allezeit, wo^der'Einfluß ist, ein Rechen, oder groses Drath-Hitter, so man aber öfter wegen Verstopfungpeinigen müßte, seyn; theils damit die Fischenicht den Bach oder Graben hinauf gehen kön-nen, und sich im Dümpfel und Löcher verstecken,wo sie dann bey seichten Platzen den FischreihernF -» zu