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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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90
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wo ohnehin die Platzregen die fetten Theileleicht wegschwemmen/ sondern auch alle 3 4Jahre kan diese Tiefe dann, bis auf dem zumGrund gelegten festen aufgeschlagenen Lehm,von hingeschwemmten Erdreich, gleichfalls fürdie Felder nutzend, ausgereinigt werden; kurzdurch kleine Zwischengräben, die öfters Hem-mungen haben müssen, muß gehörige Feuchteüberall hinkommen, an trocknen Platzen län-ger, als in der Niederung.

Die riß. iz wird eine kleine Erklärung geben,ist die Abhängewiesen, L oben die Felder,Feldgräben, so in dem ausgegrabenen Kessel I>hinein geleitet werden, der eine Art Damm durchdie ausgehobene Erde erhalten, L die Schütze,die gut eingesalzet werden und nach Verhält-niß des aufzuhaltenden Wassers und dessen Schwe-re, in Ansehung der Feste und Stärke desHolzes sich richten muß. kkkk sind die Schlan-genweis gehenden Graben, die auf den Anhän-gen die Feuchte verbreiten müssen, unten, wo esso mehr Feuchte hat, braucht es dann keine mehr.Ist in der Mitte wieder eine kleine Anhängiger«tiefung, so darf dort nicht das Wasser durch Zwerg«laufung angehalten werden, weil diese ohnehinfeuchte, kleine Niederung, sonst sich noch mehrversauerte.

Auch