Lann leidet man Nebengraben hinein lind mit?den gewonnenen Erdreich aus der Hauptschachtrmd Nebenleitungsgräben kan man das niedrigsteLand schon etwas erhöhen, so also die Austrock-nung dann ziemlich erleichtert wird. Solche Sau«igeschachte müssen offen erhalten werden, damit kein!Unglück geschieht, weil solche oft 15 Schuh undnoch tiefer sind, kan man kleine Landern herumkaufen lassen; befürchtet man Einsinkung des Erd-reichs in dem Schacht, oder zu schnelle Verwachsjung durch sehr wucherndes Sumpfgras, so kanvon geringen Brettern, bis in die Höhe, wo dieGraben hineingehen, in Form eines Kastens, sol-cher gefüttert werden. Hat matt Sand in der Na-he, so überfahrt man in Winter, da alles zugefro--
ren,
Kommt man bey Grabenziehung oder bey Moor»grundaufQuellwasser, so mache man, daßmanunge«ihindert arbeiten kan, wenn es nicht zu starken Zu»,gang hat, in oder neben dem Graben ein Loch um.sortarbeiren zu können, welches nachher aber wie-der fest eingcgleicht werden muß, wenn man fertig!ist, und dann also das Wasser, so durch Zufluß er-halten, fortlaufen darf. Gefütterte Grabe» wer-den da gemacht, wo Erdreich gleich locker einsinkt;'man stößt Pfähle und dahinter werden Bretter auf-die hohe Kante dicht angemacht. Auch geflochtene >Weiden an kleinen Pfählen, können an Abhängen>statt Bretter gebraucht werden, oder statt Weidenfrische Fichtenäste. Bey Rascnbürstcn kommen die^letzten zwey Wasen oben mit der Wurzelseite, zu!bessern Verwachsung zusammen, und das Gküne desletzten oben; sonst aber kommt immer das grüne desWasens unten.