Baden 82 Badeschwämme
100 badische Ellen sind ----72,02g Ellen in Baiern.
105,,26 „ in Braunschweig.
103,es, ,, in Bremen.
65,618 Aards in England.109,626 Ellen in Frankfurt a/M.60 Meter in Frankreich.104,666 Ellen in Hanrburg.
104,« ,10011/001103,26289,663
102, 7 o8 „ in Hannover.
100 „ im Großherzogthnm Hessen.
105/isg // im Kurfürstenthum Hessen,
in Lübeck,in Nassau,in Oesterreich,in Oldenburg,in Preußen.
84,866 Arschin in Rußland.
105.636 Ellen im Königreich Sachsen.
100 „ in der Schweiz.
60 Metro in Spanien.
91,682 Ellen in Württemberg.
Flächenmaß. 1 Morgen---4 Viertel a 100Ruthen ä 100 hJFuß — 3600 iHMeter oder36 franz. Aren.
100 badische Morgen sind --105,6-,6 Juchart in Baiern.
88,661 Acres in England.
96 Hektaren in Frankreich.
137,zis Morgen in Hannover.
144 Morgen im Großherzogthnm Hessen.150,866 Acker im Kurfürstenthum Hessen.
62,z.,s Joch in Oesterreich.
140,668 Morgen in Preußen.
64,68g Acker im Königreich Sachsen.
114,222 Morgen in Württemberg.Getreidemaß. 1 Zuber — 10 Malter ä 10Tester ä 10 Meßlein ä 10 Becher, 1 Malter =/1,5 franz. Hektoliter, 1 Sestcr = 15 Liter.
100 badische Malter sind =
67, 4r ,o Scheffel in Baiern.
202,4,6 „ in Bremen.
51,585 Quarters in England.
130,74z Malter in Frankfurt a-M.
150 Hektoliter in Frankreich.
272,6,8 Faß in Hamburg.
481,5,5 Hunten in Hannover.
117., zg Malter im Großherzogthnm Hessen.
186.636 Scheffel in Änrhessen.
150 Zacken in Holland.
432,35, Scheffel in Lübeck.
150 Malter in Nassau.
272,6,8 Scheffel in Preußen.
71,463 Tschetwert in Rußland.
100 Malter in der Schweiz.
677.. 66 Simri in Württemberg.Flüßigkeitsmaß. 1 Fuder — 10 Ohm a 10
Stützen ä 10 Maß ä 10 Glas, 1 Maß auch 4 Schop-pen; 1 Ohm = 150 franz. Liter. 1 Stück Wein8 Ohm.
100 badische Ohm sind ---233,858 Schenkeimer in Baiern.
33,ui5 Gallons in England.
150 Hektoliter in Frankreich.
93,756 Ohm im Großherzogthnm Hessen.104,-/65 Ohm in Frankfurt a/M.
218,335 Eimer in Preußen.
284,663 wiener Eimer.
51,633 württcmberger Eimer.
Spiritus wird pr. Ohm von 100Maß verkauft
und zwar roher zu 80%, rectificirter zu 90% nachTraktes Alkoholgehalt, (s. Branntwein).
Handelsgewicht. 1 Centner — 10Stein a 10Pfund ä 10 Zehnlinge ä 10 Centas ä 10 Dekasa 10 As; doch wird das Pfund auch getheilt in2 Mark, 4 Vierlinge, 16 Unzen, 32 Loth ä 4 Quent-chen; 1 Pfund ---- 500 franz. Grammen oder % Kilo-gramm = 1 deutsches Zollpfund.(s. Preußen).
Münzgewicht ist ebenfalls das Zollpfnnd von500 Grammen; getheilt in Tausendtheile; die Thei-lung der Tausendtheile erfolgt in Decimalabstu-fung.
Juwelengewicht ist das amsterdamer Juwelen-karat = 0,2,415 Gramm.
Medizinalgewicht. Seit 1854 ist dasselbe mitder überall üblichen Eintheilung auf % des Zoll-pfundes oder 24 Loth — 375 Gramm festgesetzt.
Künftige Maßgrößen, s. Deutschland.
Badensche Weine sind gute weiße und rotheWeine, die besonders nach der Schweiz und nachFrankreich gehen, indem die letzteren häufig zumVerschneiden des Burgunders benutzt werden. Diebesten Sorten find der Markgräfler aus derGegend von Laufen und Müllheim, und der Hoch-berger bei Eichstetten an der Treisam im Ober-rheinkreise.
Badeschwämme, Waschschwämme oderMeerschwämme, Spongiae officinales odermarinae, sind die Wohnungen einer Art vonPflanzenthieren, welche auf dein Grunde der Meeresauf Steinen festsitzen und sich besonders im mittel-ländischen Meere an der nördlichen Äliste von Afrika,in Syrien, au den griechischen und ionischen Inseln,an der Ostküste von Jstrien, sowie im rothen Meere,an den Küsten von 'Nordamerika, Brasilien ac. finden.Ihre Gestalt ist kugelförmig, klumpig, lappig, un-regelmäßig durchlöchert, und sie bestehen aus lautergrößeren und kleineren Röhrchen, die unter sich inVerbindung stehen und die der Grund ihrer Weich-heit und Elasticität sind. Das netzförmig dicht ver-filzte und zähe Gewebe ist bald feiner, bald gröber.Lrie werden irn mittelländischen Meere besonders vongriechischen Tauchern, von denen viele auf der kleinentürkischen Insel Symi oder Sime wohnen, von demGrunde des Meeres geholt und sind ursprünglichmit einem thierischen Schleime von schmutzig grünerFarbe wie init einer Rinde umgeben, der eine ArtLeben zeigt, indem er zittert und sich bei der Berüh-rung zusammenzieht. Bon diesem werden dieSchwämme sogleich befreit, die darin sitzenden Stein-chen und Muscheln so viel als möglich herausge-nommen und dann werden sie gewaschen und getrock-net, wodurch die Farbe gelb oder bräunlich wird.Die besten kommen von der syrischen Küste, dannfolgen die griechischen, Kalidi oder Kal innresgenannt, und die von Zante, Korfn, L-icilien undNeapel. Diese Sorten begreift nian eigentlich unterdem Rainen B a d e s ch w ä m m e. Bedeutend gerin-ger sind die, welche an den Küsten von Tunis undTripolis, aber auch hin und wieder bei den griechi-schen Inseln gefunden werden und die man Pferd e-s chwämme nennt. Sie sind dunkler, schmutzigbraunvon Farbe und haben größere Löcher, in denen vielSteine und Muscheln sitzen; auch haben sie gewöhn-lich einen unangenehmen Meergeruch. Die bestenSorten derselben schließen sich in Farbe und Weich-heit an die Badeschwämme an , nur sind sie filziger.Die Badeschwämme kommen in Ballen von ca. 150Pfund nach Marseille, Livorno, Trieft und Venedig,