Bilanzkonto
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Billichfelle
^. er Hauptbuchconten sich darstellenden UeberschüsseMd, da jeder im Soll eines Contos sich ergebendeMehrbetrag einen Theil unseres Besitzes bildet, insHaben der Bücherbilanz zu bringen, alle Saldos imHaben der Hauptbuchconten kommen dagegen insSoll der Bücherbilanz, weil jeder dieser Ueberschüsseals ein Theil unserer Passiva zu betrachten ist.
Bilanzconto, st Buchhaltung.
Bilbao, Hauptstadt der spanischen Provinz Bis--vaya, unfern der Küste des atlantischen Oceans amFlusse Nervion (auch Jbaizaval und früher Anza ge-nannt), welcher sich in der Stadt selbst zur Ria, d. h.zu einem schmalen Meeresarm erweitert, der Ebbeund Fluth hat. Die Ria durchläuft ein beiderseitsvon hohen Hügeln eingeschlossenes, fruchtbares Thalund ist trotz ihrer Schmalheit so tief, daß zur Fluth-zeit Schiffe von großem Tiefgang nach der Stadt ge-langen können. Letztere zählt 19,000 Einw., hat3 Brücken, darunter eine Kettenbrücke und eine Zug-brücke von Eisen, und eine Eisenbahn nach Ordnn«,die aber weiter gebaut werden und Bilbao sowie diebaskischen Provinzen zunächst mit Miranda am Ebrotu Alt-Castilien und von dort mit Tudela verbindensoll, wo sie in die Nordseebahn d. h. in die Bahnmündet, welche Bayonne undJrun mit Madrid ver-bindet. In Colonialprodukten und Verbindungenmit Amerika rivalisirt Bilbao mit Santandcr(s. d.), überhaupt strebt es der wichtigste Hafen dercantabrischen Küste zu sein, jedenfalls gilt es in Be-zug auf fremde Stoffe als der einzige Markt dieserKüste, auch übertrifft es zur Zeit noch jenen Platz imTransithandel. Es gibt hier eine große Anzahl gutfundirter Handlungshäuser, darunter auch Deutsche.Die hauptsächlichsten Einfuhrartikel aus Amerikasind: Zucker, Cacaobohnen,Kaffee, ungegerbte Häute,seines Nutzholz, Branntwein, rc. deren Totalwerth imJahre 1859: ‘11,535,470 Reales betrug; aus andernfremden Ländern: Seidenwaaren, Gewebe vonWolle, Aloe und Leinwand, Kurzwaaren, Ketten vonverschiedener Form, eiserne Werkzeuge, Felle, unge-gerbte Häute, Krystall- und Glaswaaren, Spiegel-Mser, Fayence, Porzellan, Stahl in Stangen, Blech,Messing, Kupser, Thran, Theer, Stockfische, Zimmt,Regenschirmgestelle rc.; Gesammtwerth 64,031,080Reales. Der Totalwerth der 1859 exportirtenWaaren, als: Kastanien, Ochsenhörner, Mehl, Wein,Wolle, Eisen, Eisenerz, Krapp rc. erreichte die Summevon 16,589,214 Realen. Im obigen Jahre sind inden Hafen von Bilbao 750 Schiffe eingelaufen, zu-sammen beladen mit 38,076Toneladas; ausgesahrenfind 688 Schiffe mit 32,784 Toneladas ü 20 Ctr.^eit einigen Jahren macht sich ein Uebergewicht derDampsschiffsahrt geltend. 10—12 Dampsboote laufenvon Bilbao regelmäßig theils nach Sautander, LaAoruna, Bayonne, Sevilla, theils nach London undmverpool. Die Land-Communicationsmittel sindNicht minder zahlreich. Gleichen Schritt mit der Ent-wickelung des Handelsverkehrs geht auch die Entfal-tung der Industrie in Biscaya. Seit wenigen Iah-ten sind 6 große Mehlfabriken, 2 bedeutende Eisen-gießereien, 3 Conservenfabriken, eine Zuckerraffinerie,«ne Leinwaudweberei in großem Maßstabe, 2 Papier-,1 Glas-, 1 Porzellan- und mehrere MaschinenfabrikenNeu entstanden, die das Inland, besonders die benach-barten Provinzen mit ihren Manusakturwaaren ver-schen. Sehr erheblich ist auch der Schiffsbau, derManche andere Industriezweige gleichzeitig zu hebenbeginnt. Zehn bis zwölf große Schiffe sind fortwäh-rend im Bau begriffen.
Fort's Univ.-Lexikon.
Banken und Handelsanstalten. Die Bankvon Bilbao, errichtet im Jahre 1856 zunächst auf25 Jahre, hat ein Kapital von 8 Mill. Reales, in4000 Actien ä 2000 Reales. Sie macht Discont-,Leih-, Giro-, Contocorrent-, Jncasso- und Depositen-geschäfte, auch gibt sie Noten in Abschnitten von 100bis 4000 Reales aus. Die Oberaufsicht hat die Re-gierung. — Eine englisch-spanische Gesellschaftzur Ausbeutung der Blei- und Kupferminenhat im Jahre 1853 ihre Thätigkeit begonnen und überein Kapital von 25,000 Pfd. Stert, zu verfügen.
Rechnung, Münzen, Maße und Gewichts. Spanien.
Bilderbogen, s. Lithographien.
Bilderrahmen, s. H o l z b r o n z e. — In neuererZeit verfertigen auch die Fabriken in Jserlohn vondünnem, schwach vergoldetem und gepreßtem Mes-sing (irrthümlich Bronze genannt) Bilderrahmennach Art der Vorhangrosetten, Möbelbeschläge unddergl., die sehr gut aussehen. Ebenso gibt es kleineund mittelgroße gepreßte Bilderrahmen von Stein-pappe und ähnlichen Massen.
Bildstein, Pagodit, Agalmatholith oderchinesischer Speckstein, ein durchscheinender bisundurchsichtiger Stein von grauer, gelblicher, grün-licher oder röthlicher Farbe, matt bis fettglänzend,weich und von grobsplitterigem Bruche, der meist zuverschiedenen Geschirren, Figuren, Götzenbildernund dergl. verarbeitet, aus China kommt. Erfin-det sich auch hier und da in Europa, namentlich inUngarn, Siebenbürgen und bei Schwarzenberg inSachsen, wo er aber nicht benutzt wird. — Jni An-tiguitätenhandel versteht man unter Bildsteinen oderLithoglyphen Steine, die so geformt sind, daß siemit einiger Beihülfe der 'Phantasie Aehnlichkeit mitanderen Gegenständen haben, z. B. mit Theilen desmenschlichen Körpers, mit Thieren, mit Kunstgegen-ständen und dergl. Sie werden häufig nachgeahmt.
Bilisulvin, Biliphaein und Biliverdinsind drei verschiedene Farbestoffe, welche aus derthierischen Galle dargestellt werden. Das erste, Bi-lifulvin, Gallengelb, bildet gelbe, oder gelb-rothe, schiefe Säulen, unlöslich in Wasser, Alkoholund Aether. Mit rauchender Schwefelsäure lösensie sich, indem die Farbe sich schnell umwandelt.Bei Zusatz von Wasser wird die Lösung grün. MitSalpetersäure löst es rasch blau, grün, dann roth.Aetzkali färbt braunroth und Ammoniakflüssigkeit gelb.Das Biliphaein, Gallenbraun, ist dunkel-braun, ins Olivengrüne spielend, in Wasser unlös-lich, etwas löslich in kochendem Alkohol; diese Lösungwird durch die Lust grün gefärbt, durch Ammoniakgelbgrün, durch kaustische Alkalien gelbbraun. Einesolche Lösung mit Kali versetzt und sehr verdünntwird durch Salzsäure grün, durch Salpetersäureblau. Das Biliverdin, Gallengrün kommtzuweilen schon gebildet in der Natur vor, entstehtsonst durch Einwirkung des Sauerstoffs auf das Bi-liphaeiu. Es sind schöne grüne, geschmack- undgeruchlose Flocken, die nach dem Trocknen schwarz-grün werden. Eine Lösung in Alkohol oder in einemAlkali gibt eine schöne, grüne Farbe. Bis jetzt habendiese Stoffe in der Technik noch keine Anwendung> gefunden, sind aber für die Chemie von Interesse,s Billet, billettiren, (.Etikette,s - Billets, ! s. Handels-
i Billets de change oder > billet«.
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j Billichfelle, die Bälge der B - l l - oder B i l l r ch -
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