Bixeïn
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Blanko
fett, besteht aus brauurothen, länglichrunden Kapselnund weißen oder röthlichen Samen von der Größeder Erbsen. Diese sind von einem dunkelscharlach-svlhen, klebrigen Teige umgeben, aus welchem der^vlean (j. b.) bereitet wird.'
Bixein, s. Orlean.
Black, der englische Ausdruck für schwarz. InEngland werden die Preise für gefärbte Wollenstoffe,wie Thibets und dergl. für das Stück in schwarzerFarbe oder pr. Black angegeben, mit welchen die ge-ringen Farben, common colours, meist gleichenPreis haben oder höchstens V 2 Schick, mehr kosten;die seinen und extrafeinen Farben, üno colours undüns ünc colours aber kosten 1, n/s bis 2 Schick,pr. Stück mehr. Die Satze sind in dieser Beziehungbei den einzelnen Artikeln jedoch verschieden.
.. Blacksischbein, weißes Fischbein oder Wall-fischschuppe, 0s Lspiac, ist das knöcherneRückenschild des besonders im mittelländischen Meerehäufig lebenden Blacksisches, Tintenfischesoder Tintenwurmes, Lepra okücinalis. Esliegt unter der äußeren Rückenhaut des Thieres, dases zuweilen abwirft oder von dem es Raubfische,die es fressen, zurücklassen. Es schwimmt daher aufdem Meere und wird ausgefischt, aber auch von demgefangenen Tintenfische, der in Italien und demsüdlichen Frankreich gegessen wird, gewonnen. Essind 5—14 Zoll lange, 3—6 Zoll breite, etwas con-vexe, in der Mitte etwa 1 / i Zoll dicke Platten, dienach dem scharfen Rande zu dünner werden und aufder oberen Seite eine dünne, glänzende, lnocheu-artige Decke haben. Sie sind weiß oder gelblich vonFarbe, unter der erwähnten Decke porös, fast schwam-mig, daher sehr leicht, trocken, leicht zerreiblich, abernicht abfärbend, und bestehen aus mehreren ziemlichdicken, schief auf einander liegenden Blättern. IhrHauptbestandtheil ist Kalkerde mit etwas Gallerte.Gestoßen gibt das Blackfischbein ein weißes, rauhesPulver, fast wie Bimstein. Man benutzt es zumAbreiben und Polieren feiner Holz- und Metall-waaren , zum Abreiben der Hüte, als feines Zahn-pulver, zu Gießformen der Goldarbeiter, als Zusatzzu manchen Erdfarben, mit Hausenblase zum Schö-nen der Weine, wie Magnesia als Säure tilgendesMittel rc. Miau bezieht es von Trieft und Venedig;die zerbrochenen Stücke (in tragmentis) find be-deutend wohlfeiler als die ganzen.
Blackpointe oder Contrebordd heißt inFrankreich eine Gattung Glaskorallen, die nach derafrikanischen Küste gehen und von denen es mehrereSorten gibt.
Blackwood oder schwarzes Botaniholz, einaußerordentlich festes Holz, das frisch blauschwarzvon Farbe ist, aber bald tief kohlschwarz wird unddessen Ursprung unbekannt ist. Man erhält es vonMauritius und Jle de France, es soll aber auf Ma-dagaskar wachsen. Es ist sehr krunim, knorrig undunganz gewachsen und gibt daher beim Verarbeitenviel Abgang, kann jedoch sehr gut zu kleinen Drechs-lerarbeiten verwendet werden.
Blättererde, s. Kali, essigsaures.
Blätterschwamm, Agaricus, eine aus zahl-reichen Arten bestehende Gattung Schwämme, miteinem Hute, an dessen unterer Fläche die Samenhantstrahlenförmig vom Stiele nach dem Rande zu undsenkrecht neben einander stehende Blätter bildet. Dieleisten Arten sind giftig, einige jedoch als Nahrungs-mittel zu benutzen. Bon letzteren sind folgende zubemerken, die wir unter besonderen Artikeln anfüh-
ren: A. albus, s. Lerchenschwamm. — A. an«rantiacus oder caesareus, A. ovoides, s. Herren -Pilz. — A. campestris, s. Champignon. —A. muscarms, s. Fliegenpilz. — A. Nonssoroii,A. Prunulus, A. Pseudomousseron, s. Mousserom— A. virgineus, s. H eid enmous ser on. — A.Chirurgorum, s. Feuerschw amm.
Blanc nennt man im französischen Manufaktur-handel alle gebleichten leinenen und baumwollenenGewebe und es ist daher mit dem deutschen AusdruckeweißeWaare gleichbedeutend.
Blancards oder Reuen Blancards, eineGattung mittelfeiner, haltbarer französischer Leinen,die besonders in den Departements Calvadosund Oise, namentlich bei den Städten Lisieux,Beinah und Audemer aus halbgebleichtem Garnegewebt und in Reuen gebleicht werden, wo man sievorher an beiden Enden mit dem Stempel der Stadtbezeichnet. Sie sind nach der Bleiche '/» Stab breitund die Stücke 62—64 Stab lang. Beim Verkaufwird der Preis zwar für 100 Stab gestellt, aber da-für allemal 2 Stücke gegeben und für das Uebermaßnichts berechnet. Sie gehen meist nach Westindienund Südamerika. Die besten und feinsten Stückewurden sonst unter dem Namen Fleurets oderS’loretas nach Spanien abgesetzt; jetzt sind dieseBenennungen jedoch nicht mehr gebräuchlich.
Blanc de baleine wird in Frankreich derWallrath genannt.
Liane de Meudon, B. d’Orleans, B. de
Troyes, f. Kreide. ,
Blanc de neige, eine Art weißer Glaskorallenin der Form von Gerstenkörnern, welche nach derafrikanischen Küste gehen.
Blanc de plomb en écaille wird in Frank-reich das Schieferweiß (s. d.) genannt.
Liane d'Espagne, s. Kreide und Wis-muthweiß.
Blanchette, ein weißer französischer Wein, deran der Seudre erbaut (daher auch Sendreweingenannt) und über Rochelle ausgesührt wird.
Blanchettes heißt eine Art piemontesischerTrüffeln.
Blanco, s. Blanko.
Blanko , eine kleine Rechnungsmünze in Ma-laga.
Blank bedeutet im Waarenhaudel bei manchenArtikeln eine weiße oder helle Farbe, z. B. blankerJavakafsee; oft aber auch ein glattes, glänzendesAnsehen, z. B. bei Rosinen, Maeisblumen und dgl.
Blanket oder Blau guet heißt im Allgemeinenein unterschriebenes, aber noch nicht völlig ausge-fülltes Dokument, in welches also der Inhaber dasFehlende mit Verpflichtung des Unterzeichners nochausfüllen kann. Besonders kommen im Geschäfts-leben Blankets zu Vollmachten oder Vollmachts-blankets vor, s. Vollmacht.
Blankets, s. Bettdecken.
Blankleder, s. Leder.
Blanko oder Blanco bedeutet weiß gàsten oberunausgeftillt; daher Blankogiro oder Giro, In-dossament in blanco, welches nur aus derUNler-schrist besteht (s. Wechsel). Blankokredit gibtein Bankier, wenn er Jemandem erlaubt, auf ihn ZUtrasfireu, ohne Deckung von ihm zu haben, daher dieAusdrücke Blaukotratten, in bl f s
reu; auch in blanco stehen oder sich befinden,wenn nmn sich ohne Deckung fur emen gegebenenKredit befindet. Unter Blankokredit versteht