Bologneser Flor
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Bombai
auf Augsburg.in Lire nuove für 100 Fl. fiibb. Währung.
„ Florenz und Livorno . . in Lire nuove für 100 Lire nuove Wechselbelauf.
„ Lyon, Marseille und Paris in Lire nuove für 100 Franken.
„ Genua.in Lire nuove für 100 Lire nuove Wechselbelauf.
„ Hamburg.in Lire nuove für 100 Mark Banco.
„ London.in Lire nuove für 1 Pfd. Sterling.
„ Mailand.in Lire nuove fürl
„ Neapel.in Lire nuove für > 100 Lire nuove Wechselbelauf.
,, Rom.in Lire nuove fürj
„ Trieft und Wien ... in Lire nuove fürt 100 Fl. österr. Währung zahlbar in Wiener„ Venedig.in Lire nuove fürs Banknoten.
Aus die italienischen Plätze notirt man 30 Tagedato, auf Amsterdam, Hamburg, Trieft und,Wien60 Tage dato, auf die übrigen Plätze 90 Tage dato.
Geldcourse im Wesentlichen wie Genua.
Maße und G e w i ch t e sind jetzt die französischen,s. Italien Königreich.
Frühere Maße und Gewichte. Längen-maß. 1 Piede (Fuß) = 12 Pollici oder Diti iZoll),= 0,38o Meter. 1 Braccio (Elle) = 0,o,,o Meter,100 Bracci = 95,907 preuß., = 82,m WienerEllen, -- 32„b9 Römische Canne, -- 69,997 engt.Aards. — Getreidemaß. 1 Corba — 2 Stajeoder Stari ä 8 Ouartiroli ä 4 Quarticcini oderCupi, --- 78,049 Liter; 100 Corde ----- 143,„92preußische Schesiel, — 127, 880 Wiener Metzen, =26,708 Römische Rubbj, = 27,04g engl. Quarter.— Flüssigkeitsmaß. 1 Corba — 4 Ouarteroleä 15 Boccali ä 4 Fogliette, = 78,592 Liter; 100Corbe = 114,395 preuß. Eimer, = '435, 167 österr.Weineimer, = 134, 7 i 0 Römische Barili, = 1729,777engl. Gallons. Del wird nach dem Gewicht ver-kauft. — Handelsgewicht. 1 Peso = 25 Libbre(Pfunde) ä 12 Dnce a 16 Ferlini ä 10 Carati ä 4Grani; 1 Libbra = 361, 8; Grammen; 100 Libbre= 77,3 66 preuß., = 64,0,9 Wiener, = 74, 730 Ham-burger, ----- 106, C1 9 Römische Pfund, -- 79,779 engl.Pfd. avdp. Edelsteine und Perlen werden nach derholländischen Troyunze, — 30,7003 Grammen oder640 holt. As, gewogen, welche ebenso wie die Unzedes Handelsgewichts in 640 Grani getheilt wird,so daß 1 solcher Grano — 1 holl. As ist.
Bologneser Flor, s. Krepp.
Bologneser Kreide, eine feine, sehr leichte ge-schlemmte Kreide in Knchenform, die zum Putzenund auch in der Medizin gebraucht wird.
Bologneser Spath, s. Schwerspath.
Bologneser Stein wird durch Glühen desSchwerspats oder schwefelsauren Baryts, nament-lich des Bologneser Spaths erzeugt. Er hat die Eigen-schaft im Dunklen zu leuchten, wenn er eine Zeitlangstarkem Lichte ausgesetzt oder erhitzt worden ist.
Boltjes nennt man in Niedersachsen eine ArtZuckerplätzchen nach Art des Möhrenzuckers.
Bvlton, Bolton in the Moor, Stadt in derenglischen Grafschaft Lancaster, aus zwei Ortschaften:Great- und Little-Bolton bestehend, die durchden kleinen Fluß Croal geschieden, aber durch Brückenverbunden sind. Diese blühende Fabrikstadt hat115,000 Einwohner, großartige Baumwollspinne-reien, Fabriken für Baumwoll- und Wollzeuge, che-mische Erzeugnisse, Maschinen, Papier rc., aus-gedehnte Steinkohlengruben, und ihr wichtigerHandel wird theils durch den Manchester-Bury-Kanal, theils durch die Eisenbahnen nach Manchester,Liverpool, Preston rc. befördert.
Rechnung, Münzen, Maße und Gewichtes. Großbritannien.
Bolus, rother, auch Eisenthou oder Fett-thon genannt, ist eine stark eisenschüssige Thonart,roth, braun oder gelbroth von Farbe, mattschim-mernd, fettig anzufühlen und stark an der Lippeklebend. Im Wasser zerspringt er mit Geräusch inkleine Stücke und zerfällt zu Pulver, ohne zu erwei-chen. Der gewöhnliche Bolus findet sich in ver-schiedenen Gegenden Deutschlands, namentlich inBöhmen, Schlesien, Sachsen , Württemberg, Kur-hessen rc., besonders in vulkanischen oder basaltischenGebirgen. Man benutzt ihn zum Poliren von Me-tallen, Glas und geschlissenen Steinen, als Anstreich-farbe, zu Kitt, zu Formen und auch zuweilen zurTöpferglasur. Außer diesem gibt es noch folgendeSorten: a) Armenischer oder orientalischerBolus, armenische Erde, Bolus armena,ist schön blaß- oder gelbroth von Farbe und sanftund glatt anzusühlen, unterscheidet sich aber sonstwenig von dem vorigen. Er kam früher nur ausArmenien, wird aber jetzt eben so gut in Deutsch-land, namentlich bei Zittau in Sachsen, Goldbergund Liegnitz in Schlesien, in Württemberg, Frank-reich rc. gefunden. Man benutzt ihn wie den ge-wöhnlichen Bolus, auch zuweilen in der Medizin alssäuretilgendes Mittel, b) Lemnischer Bolusoder Lemnische Erde, lerra lomuia, istweich, röthlichbraun oder dunkelbraun, findet sichauf der türkischen Insel Limno oder Stalimene (frü-her Lemnos) und kommt besonders als Siegel-erde (s. d.) vor. 0) Bolus von Sieua oderSienaerde. lerra 60 8iena, ist theils roh,theils gebrannt oder calcinirt; der erstere ist hellgelb,der letztere braunroth von Farbe. Er kommt ausToscana über Livorno oder Trieft und wird beson-ders zur Freskomalerei und als Farbe für brauneKupferabdrücke benutzt-
Bolus, weißer, ist ein mit seinen Glimmer-theilen vermischter.Thon von weißer oder etwas gelb-licher Farbe, der häufig in Mähren, Schlesien, Nor-wegen rc. gesunden wird. Man benutzt ihn zumPutzen und Poliren, zu Formen, als Grund zumVergolden und Versilbern des Holzes, bei der Be-reitung von Scheidewasser und Salzgeist, zu Ab-drücken von Siegeln und Münzen rc., auch in derMedizin und zur Verfertigung von Siegel-erde (s. d.).
Bvlzano, s. Botzen.
Bolzas oder B 0 > s a s, ein fester, zwilchartigerbaumwollener Zeug, theils weiß, theils roth, blauoder gelb gestreift, der srühcr aus Ostindien nachEuropa kam.
Bomaschki oder Bumaschki nannte man inRußland zuweilen die früheren kleinen BankassigEtionen von 5 und 10 Rubel
Bomsiai, Bombay, Hauptstadt der gleichnamiggen Präsidentschaft im englischen Ostindien, an derWestküste der vorderindischen Halbinsel, auf einerJuse