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Erster Band.
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Bremen

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Bremen

2“.“ 5 - 1 Elle = 2 Fuß, = 0, 5787 Meter. Die»orttge brabanter Elle ist = 1>/s Bremer Elle, !",6M4 Meter. I

100 Bremer Ellen — !

63,2«s Uards in England. !

105, 787 Ellen in Frankfurt a/M. j

57, 870 Meter in Frankreich.

100,970 Ellen in Hamburg.

71,se7 „ in Oesterreich.

86, 76 9 „ in Preußen.

102„ 7 . 7 „ im Königreich Sachsen.

152,z9 7 „ in der Schweiz.

57,670 Metro in Spanien.

57,g 7 o niederländ. Ellen.

Garnmaß. Der Faden — 3 3 /4 Ellen. DerLop oder Lopf (Stück) Leinengarn hat 10 Gebindezu 90 Fäden.

Getreidemaß. 1 Saft = 4 Quart ä 10 Scheffelä 4 Viertel ä 4 Spind; 1 Scheffel — 74,,o 39 Liter.100 Scheffel =

25,484 Jmp.-Quarters in England.

64,590 Malter in Frankfurt a/M.

74,,ot Hektoliter in Frankreich.

.134,829 Hamburger Faß.

237,681 Himten in Hannover.

120,465 Metzen in Oesterreich.

134,829 Scheffel in Preußen.

35,304 Tschetwert in Rußland.

Flüssigkeitsmaß. 1 Fuder Rheinwein —6 Obm ä 4 Anker oder 45 Stübchen ä 4 Quartä 4 Mengel; 1 Oxhoft Franzwein und Branntwein= 1^/2 Ohm ä 4 Anker ä 44 Quart, 1 Ohm — 44Stübchen; 1 Stübchen ---- 3,221t Liter.

100 Stübchen =

70,9o 3 Jmp.-Gallons in England.

179,704 Aichmaß in Frankfurt a/M.

32L,,44 Liter in Frankreich.

44,464 Hamburger Viertel.

330,9,7 Quartier in Hannover.

322,„4 niederländ Kannen.

227,643 Maß in Oesterreich.

281,g4, Quart in Preußen.

B i e r m a ß. Die Tonne hat 45 Stübchen ä 4 Quartä 4 Wenzeln. Die % Tonne muß 23, die 1 / i Tonne12 Stübchen (1 Stübchen — 3,77,5 Liter) halten.

Oel- und Thranmaß. Oele verkauft man jetztnach dem Gewicht; bei Thran hat die Tonne 6Stechkannen oder Steckan ä 16 Mengel und wiegt216 Pfd. Netto.

Handelsgewicht wie Hannover. — DieSchiffslast wird zu 4000 Pfd., die Commerzlast zu6000 Pfd. gerechnet.

Münzgewicht ist die frühere Kölnische Markzu 233,85469 Gramm.

Gold- und Silbergewicht ist ebenfalls diefrühere Mark zn 16 Loth ä 4 Quentchen ä 4 Pfen-nige ä 2 Heller, oder ä 16 Loth 4 18 Grün a 16preußische As.

Medizinalgewicht. Als solches kommt dieUnze in der Schwere von 6 Quint zur Anwen-dung. Die Unze wird in 8 Drachmen, die Drachmem 3 Skrupel, der Skrupel in 20 Gran getheilt. Essst demnach die Drachme gleich 7,5 Halbgramm, derSkrupel gleich 2,5 Halbgramm, der Gran gleich0,125 Halbgramm.

Juwelengewicht. Für den Juwelen- undPerlenhandel bildet das (holländische) Juwelen-rnrat, in der Schwere von 0,411768 Halbgr., dieGewichtseinheit. Dasselbe wird mittelst fortgesetzter

Halbirung getheilt. — Ein Gesetz vom 21. Mai 1860führte ein neues Gewichtssystem bei dem Getreide-Handel in Bremen ein und bestimmt das Netto-Stücken-Gewicht einer Getreidelast

bei Weizen .... zu 4500 U.

„ Roggen . ... „ 4300 „

„ Gerste . ... „ 3700 „

„ Hafer . ... „ 2600 „

„ Bohnen, Erbsen . „ 4800 „

„ Buchweizen, Rapss. „ 4000 „

„ Mais.„ 4400 „

„ Malz.„ 3000 „

„ Wicken .... „ 5000 „

Wenn Getreide gemessen sein sollte, so wird obneWeiteres die Abgabe nach folgender Gewichtsan-nahme berechnet.

die Last der Schfl. das Viertel

zu zu zu

bei Roggen . 4320 U., ■ 108 K., . 27 U.

„ Weizen . 4480 „ . 112 „ . 28 „

„ Gerste . 3680 „ . 92 „ . 23 „

„ Mais . 4480 „ . 112 „ . 28 „

„ Mal, . 3040 „ . 76 „ . 19 ,.

Stückgüter. 1 Stein Flachs ---- 20 Pfd.,10 Pfd. — 1 Last

1 Stein Wolle und FedernHeringe und Salz — 12 Tonnen, 1 Last Stein-kohlen = 6 Ton oder ca. 12000 Pfd. 1 Last Bück-linge — 12 Stroh ä 125 Stück oder 2500 Stück.1 Tonne Butter Bücket Band ---- 300 Pfd., schmalBand = 220 Pfd. Netto. 1 Lop oder Lopf Leinen-garn = 10 Gebinde ä 90 Faden ä 3% Ellen Länge.

Platzgebräuche. Bon den hiesigen Handels-usancen sind besonders folgende zu hemerken. Diemeisten Waarenpreise werden für 100 Pfd. oder für1 Pfd. gestellt und der Verkauf geschieht gewöhnlichauf 3 Monate, Zucker und Taback aber auf 4 Mo-nate Zeit; bei baarer Zahlung wird ein veränder-licher Disconto gewährt. Es werden ferner verkauft:Citronen per Kiste, Muskateller - Rostnen pr. Kiste,Bohnen und Erbsen pr. Last von 40 Scheffel, Lein-samen pr. Tonne, amerikanischer pr. Faß, Rapps-sarnen Pr. Last, Lein- und Rappsölkuchen pr.2040 Pfd., Flachs pr. Stein von 20 Pfd., Archan-gelscher pr. 100 Pfd., Matten per Bund von10 Stück, Spiritus für das Oxhoft von 30 Viertelnzu 80 Procent nach Tralles Alkoholgehalt, oder „für(30x80=) 2400 Proct.", Branntwein und Rumpr. 30 Viertel, franz. Weine pr. Oxhoft, spanischeund italienische pr. Pipe, Malaga, Leres, Pedro-Limenes pr. Both, Mahagoniholz pr. Qnadratfnßvon 1 Zoll Dicke, Pech und Theer pr. Tonne, Thranpr. Tonne von 216 Pfd. Ntto., Häute pr. 10 Stück,Ochsenhörner und Hornspitzen pr. 100 Stück, Mo-schus und moskowit. Bibergeil pr. Unze, canadischesBibergeil pr. Pfd., Heringe pr. Tonne, Sardellenpr. Anker, vreuß. und engt. Salz pr. Last von 40Scheffeln, lüneb. und oldenb. pr. 48 Söffst., Eisenpr. Wage von 120 Pfd., Eisenblech pr. Kiste, Stein-kohlen pr. Last rc. — Tara wird bei den meistenWaaren Netto berechnet, mit folgenden Ausnahmen:ostfries. Butter mit Deckel 12 Pfd., ohne Deckel10 Pfd., Korinthen 14—16"/«, Orleans, cayenner,18% und 4% für Blätter, Ouercitron 12°/«, Suc-cade (Citronat) 3% Pfd. pr. Schachtel, C°ng°- undSouchongthec 22 Pfd. pr. %, ^

Haysan, Haysanchin und Tim/ap 20 Pfd. pr. / 4 ,12 Pfd vr V«, 6 Pfd. pr. V,« K-ste, Brrgimen-,

Kentucky-MdMaryland^

pr Faß, beträgt aber die wirkliche Tara über 120 Pfd..