Cap oc
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Caraghrrnmoos
Mündung des Buffalofluffes, ebenfalls an der Ost-küste. PortElifabet ander Algoabai, 1820 ge-gründet, Freihafen und wichtigster Handelsplatz nachder Capstadt. Grahamstown am Kowieflusse mit2000 Einw. Port Natal, eine an der Ostküste,-st Meilen nördlich von der alten Grenze der eng-üschen Besitzung gelegene Hafenstadt und Colonierneist von niederländischen Bauern (BoerS)bewohnt,krurde 1835 von den Engländern in Besitz ge-kommen und mit der Capcolonie vereinigt, derenrester und fruchtbarster Theil sie ist. Besonderswichtig ist sie wegen der Erzeugung vortrefflicherBaumwolle, welche zuerst in der mit deutschen BauernNis der Gegend von Bremen im 1.1848 von einemHerrn Bergtheil gegründeten Colonie Germa-nia erbaut wurde. In Folge dessen hat sich daselbsts>Ne eigene Baumwollencompagnie gebildet, welche"r Kurzem das Mutterland weniger als bisher vonNordamerika abhängig zn machen verspricht. AuchZenkt die Regierung Port Natal eine besondereSorgfalt und es soll zu einer eigenen, nicht mehrbom Gouverneur des Caps abhängigen Colonie er-hoben werden.
Rechnungsart und Münzen. Die hiesigef^eldWährung ist zwar gesetzlich die englische,ooch ist auch die alte niederländische nach Gulden zu-k> Stüber à 16 Pfenn. oder Deute, oder auchfwch Reichstbaleru zu 8 Schillingen à 6stüber imGebrauch. Die letztere Rechnung gründetsich besonders aus das von der ehemaligen holländischostindischen Compagnie ausgegebene und von der bri-tischen Colonialregiernng anerkannte Papiergeld inScheinen von I Schill. bis 1 Thlr. und zu 1 bis500 Thlr, capsche Währung, von dem überhaupt für4 Mill. Thlr. in Umlauf gesetzt worden sind. DerWerth desselben, welcher anfangs 3'/s Schill. Sterl.für den Reichtzthaler war, hat sich jedoch sehr vermin-dert, so daß er im 1.1824 auf l'/z Schill. festgesetztwurde. Im großen Handelsverkehr cirkuliren außeroen englischen Münzen meist spanische und ameri-kanische Piaster und ostindische Rupien. BesondereMünzen hat England nur in Kupfer zu 1 und %tzenny für die Colonie schlagen lassen. — Maßekkad Gewichte sind die englischen, neben denen aberauch noch die alten niederländischen im Gebrauch«.ktd. Beim Weinmaß hat der Legger 4 Ahm à 97sannen und die Ahm ist — 38 alte englische Wein-üallons oder 143,Liter; die Pipe ist — 110^ 9 l. Weingallons. Vorn Handelsgewicht sind 92w amsterdamer Pfund — 110 engl. Pfd. adp.^apoc, s. Seidenwolle.
.^apotkapern wird die geringste Sorte der frän-kischen Kapern genannt.
a, kaiapottücher oder Matroseutücher sind einestarkes, dicht gewalktes und wasserdichtes Tuchd Matrosenkleidern, welches besonders im nördlichenMktkreich und noch dichter und langbaariger inMacédonien verfertigt wird. Auch in Deutschlandw5 ben früher an einigen Orten ähnliche Zeuge ver-71 . 9 t, die man auch zu Satteldecken benutzte,k .^appahbraun heißt eine aus Torf und Bräun-te gewonnene braune Anstrichfarbe, die sich durch?re Dauerhaftigkeit, Deckkrast, schnelles Trocknennstb wohlfeilen Preis empfiehlt. Sie bat ihrenmmen von dem Orte Cappah bei Cork in Irland,° ste zuerst verfertigt wurde.b->O5priata heißt ein dnnkelrother süßer Wein vonInsel Capri bei Neapel.
^-»pronsäure, s. Butter.
Caprylsäurc ist in der Butter, im Cocosnußölund in vielen andern Fetten enthalten, ebenso findetmau sie im Käse in der Rübenmelasse 11 . s. w. Siehat ein specifisches Gewicht von 0,99 und bildet einsehr dickes, sarbloses, fast salbenärtiges Oel, das unter— 13" zu Nadeln erstarrt. Sie löst sich wenig inWasser, leicht in Alkohol und ist wichtig wegen derReihe eaprylsanrer Salze, welche damit gebildetwerden. Der Capry lsäureäther hat einen aro-matischen Geruch nach Annanas und wird zu Par-fümerieu verwendet. — Der Caprylalkohol wiroaus dem Ricinusöl gewonnen, ist ein durchsichtigesOel von aromatischem Geruch und 0,^ spec. Ge-wicht. Mit Schwefelsäure wird daraus das Cap-ry len, ein leichtes, dünnflüssiges Oel gebildet, ausdem wieder andere Verbindungen hervorgehen. DieseKörper sind für die Chemie wichtig.
Capsicumannuum,s.Pfesser, spanischer.
Capsulae, capsules, (.• Kapseln.
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Capncines nennt man in Frankreich die besteSorte Kapern aus der Provence.
Capullo de Seda wird in Spanien die ge-ringste Sorte levantischer Seide genannt.
Caput mortuum, s. Todlenkopf.
Capweine sind rothe und weiße Weine, die inder britischen Colonie am Borgebirge der guten Hoff-nung gewonnen werden. Sie stammen von Rebenher, die aus Persten, Madera und Frankreich dahinverpflanzt worden sind und sind meist von vorzüg-licher Güte, geistreich, dick und süß. Der beste istder Cap-Constau tia, von dem Landgute Con-stantia unweit der Capstadt. Es gibt davonrothen und weißen; der erstere ist der vorzüglichste.Er wird mit großer Sorgfalt gelesen, so daß nieeine unreife Traube dazu kommt, und wird meist inFlaschen versendet. Das ganze jährlich davon gc-erntete Quantum soll nicht mehr als 100—200engl. Hogsheads ä 286'/» Liter betragen.
Caracalselle sind die hell röthlichbrannen Felledes in Ostindien und Afrika lebenden Caracals,Felis Caracal, einer Art Luchs.
Caracolilla nennt man in Spanien ein ausAmerika und Westindien kommendes rothes Garn,das mit dem Safte einer Purpurschnecke, Caracolgenannt, gefärbt ist.
Caracuru, s. Carajuru.
Caraffa, ein früheres italien. Flüssigkeitsmaß.
Caragach heißt ein feines baumwollenes Garn,das sonst von Smyrna aus versandt wurde.
Caragate, in Frankreich auchLarbo ospag-nolo und Crin vegdtal genannt, heißt die inAmerika, besonders in Brasilien als Schmarozer-pflanze auf Bäumen wachsende fadenförmigeTillandsie, Tillandsia usneoides, welcheaus Fäden besteht, die mit einem seidenartigenFlaum bedeckt und nachdem sie durch Rö-sten davon befreit sind, die größte Aehnlichkeit mitgekräuselten schwarzen Roßhaaren haben. Sie wer-den auch ebenso wie diese zum Polstern rc. benutzt.
Caragheenmoos, auch Caraghaen-, Cor-rigeenmoos und irländisches Moos genannt,Liehen Caraghen oder Caragalien nenntman eilte getrocknete Alge, Chondrus oder Sphaero-cocus crispns, die sich besonders an den irländischenKüsten häufig findet und den Bewohnern derselbenschön längst als Speise dient. Es ist 2—12 Zolllang, frisch violett oder roth, getrocknet gelblichweiß