Comptoirarbcitcn
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Conform
Comptoir die Factorei oder Niederlassung einer ■^opaischen Handelsgesellschaft 4n einem fremden^lttheile. Unter
-.^vmptoirarlieitcn begreift man sämmtlichelichen Arbeiten, die dem Kaufmann jc. obliegen,
: Buchhaltung, Correspondenz, Geschästsaussätze,°^® ganze kaufmännische Rechnungswesen u. s. w.Comptoirdiener, Comptoirist oder Con-°^>st, st Handlungsdiener.,,^omptoirwtssenschaft oder Contorwissen-schaft ist die Lehre von allen Kenntnissen , welcheDei der kaufmännischen Geschästssührung in Bezug°uf die vorfallenden schriftlichen Arbeiten in Anwen-Mg kommen, oder die Wissenschaft, welche die ver-miedenen Comptoirarbeiten, wie sie der Geschäfts-sich bringt und nöthig macht, theoretischund praktisch ausfertigen lehrt. Es gehört sonach: l) pjx Correspondenz oder der Brief-"kchsel; 2) die Ausfertigung der übrigen schrift-"chei, Arbeiten außer den Briefen, wie Rech-?« J?- En ut, k Facturen, Ccntocorrente», Frachtbriefe,Wechsel, Anweisungen, Scheine und Quittungen,Handelsberichte, Prciscourante, Courszettel, Ver-engere.; 3) die kausmännische Rechenkunst unddie Buchhaltung.
Comtatsche Weine, s. Contatsche Weine.Comthurciwcin, s. Commanderiewein.Concent, s. Conzentzeug.
Conceptpapier, s. Papier.
.. Concession, in manchen Ländern P atent, heißtn>e obrigkeitliche Erlaubniß zur Betreibung einesbürgerlichen Gewerbes, welche entweder gegen ein-Nialige Erlegung einer gewissen Summe, oder auchgegen eine jährliche Abgabe ertheilt wird; zuweilengeht der Ertheilnng auch eine Prüfung über die dazusrsvrderlichen Eigenschaften oder ein Nachweis der-lllben von Seiten des Ansuchenden vorher. DieConcessionen werden in der Regel auf Lebenszeit,Zuweilen jedoch auf Widerruf ertheilt, können aber?us polizeilichen Gründen immer zurückgenommenWorden. Sie gelten nur für die Person, der sie er-bi^ ln * ) ’ unb *® nncn weder durch Erbschaft nochW Kauf aus eine andere übergehen. Der Jn-baver derselben hat das Verbietungsrecht gegen Jeden,K , ohne Concession zu haben, das nämliche Ge-^«>e an demselben Orte betreiben will.
J'.onchae Ostrearum, s. Austernschalen.Cvnchikien, s. Muscheln.
Concurrenz heißt eigentlich Mitbewerbung zurErreichung eines Zieles; in der kaufmännischenSprache aber versteht inan besonders das WetteifernMehrerer Verkäufer einer und derselben Waare da-tier , uin einander den Vorrang abzugewinnen.Ms kann nur geschehen durch billigeren Preis undNbch größere Gute der Waare. Je größer daher dieAnzahl der Verkäufer und mithin die Concurrenz" einem Orte oder in einem Lande rc. ist, desto mehrworden die Preise herabgedrückt und desto mehr dergewinn der Verkäufer geschmälert, ausgenommenwenn diese ein Uebereinkommen treffen, die betreffende"waare nicht unter einem gewissen Preise zu verkaufen"d also die Concurrenz auszugeben. Auf der an-dren Seite aber ist sie ein mächtiger Sporn zur
Hebung der Industrie durch Vervollkommnung derErzeugnisse, und daher wird in einem Lande, insolchem die Concurrenz des Auslandes durch Ein-mhrverbote oder durch zu hohe Zölle abgeschnitten ist,"w Industrie iu der Regel zurückbleiben, da ihr der
Sort’« Univ.'Ler’con.
Impuls fehlt, mit der anderer Länder gleichen Schrittzu halten.
Cvncurs, s. Bankerott,
Condamineharz, von Condainina utilis, inNeugranada, aus deren Blattknospen es ausschwitzt;ein durchsichtiges, grünes, geruchloses Harz, das be-sonders zu wasserdichtem Firniß benutzt wird.
Condeaux, eine dichte, dauerhafte, halbgebleichteflächsene Leinwand, die in der Gegend von Rennesim sranz. Deport. Alle und Villaine verfertigt wird.
Condition heißt: a) Bedingung, namentlich die,unter welcher ein Verkauf oder ein andres Handels-geschäft abgeschlossen wird (s. a Condition.). b)Beschaffenheit oder Zustand einer Sache; man sagtdaher zuweilen: eine Waare sei gut conditionirt.c) Anstellung, Dienststelle, namentlich eines Hand-lungsdieners , daher: c o n d i t i o n i r e n, in Dienststehen.
Conditoreiwaaren , auch Confitüren oderConsecturen nennt man alle von den Conditorenaus Zucker mit Zusatz von Pflanzensäfien, Ge-würzen oder Mehlteig verfertigten Artikel; fernereingemachte Früchte, Körner, Wurzeln u. dgl., auchzuweilen mit Zucker bereitete Pflanzensäfte. Zuvielen Wohlseilen Consecturen, welche an manchenOrten, z. B. in Leipzig, im Großen verfertigt wer-den, wird der Zucker gewöhnlich mit StLrkmehl ver-mischt. Zum Färben der Conditoreiwaaren dürfennur ganz unschädliche Farben verwendet werden. —Besonders in Frankreich werden bedeutende Ge-schäfte mit Conditoreiwaaren gemacht und auch vieldavon nach dem Auslande versandt.
Oonäitrlin nennt man in der Pharmazie dasin Zucker Eingemachte oder Kandirte und man hat:llonclituin äurantioruin, kandirte Pomcran-zenschalen, 6. Calami, k. Kalmus, 0. OarizisOitri, k. Citronat, 6. 6itri, k. Citronenschalen,6. Lyäouiorum, eingemachte Quitten, 6. Pros-carabaeorum, in Honig eingemachte Maikäfer,6. Ilaäiois 2ingibvris, kandirten Ingwer, 0.Seminis Cynae, k. Wurmsamen rc.
Condori, s. Korallenholz.
Condorin, s. Candareen.
! Condoruholz, ein rothes. dnnkelgestrkiftes Hol;j mit groben Poren aus Brasilien, welches in 8 Fuß1 langen, 10 bis 12 Zoll dicken Stücken mit 17a Zoll] Splint in den Handel kommt. Eine geringere! Sorte aus Bahia ist hunkler, und noch weniger ge-! schätzt ist eine Sorte mit röthlichen Strichen.
! Condrieux, eine Gattung guter, haltbarer, weißer! französischer Weine aus der Nähe der gleichnamigenStadt in der Gegend von Lyon.
Conduris, s. Abrusbohnen.
Conessirinde, Oortex Oouessi oder Pro-kluvii, die Rinde des ostindischen .ruhrstillendenOleanders, Helium antiäysentorioum, welche beson-ders von der Küste von Koromandel konimt. Siel ist schwärzlich von Farbe, mit einem aschgrauen| MovS überzogen, das abgeschabt werden mug, vonherbem, doch nicht unangenehm bitterem Geschmack.Sie wird nur noch selten in der Medizin gebraucht.
Confect nennt man eigentlich nur die m Zuckereingemachten Früchte, Samenkörner, Gewürze,Wurzeln und dgl., doch versteht man darunter auchhäufig alle Conditoreiwaaren, (s. d.) Bestehtdas Consect aus eingemachten Früchten, so werdendiese häusig auch Confitüren genannt.
Conform heißt gleichlautend, übereinstimmend.Man sagt daher: conforme oder gleichlautende Notiz
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