Cork
Copie
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^.§°pie, Copia heißt Abschrift, daher copiren,umschreiben.
^opiebuch, f. Buchhaltung.,.^-opirmaschine, Copiemaschine, eine Ma-Mne in verschiedenen Formen, welche den Zweck(*'■£ e ’ nen grauen Abdruck der geschriebenen Ge-Mstsbriefe zu liefern, wodurch das zeitraubende^»schreiben derselben umgangen wird. In neuesterbedient man sich allgeniein der englischen Copir-maschj„x Die mit einer eigenen Art von Dinte ge-triebenen Briefe werden unter einem befeuchteten^»gen Papier unter die Presse gebracht, woraufbann die Schrift verkehrt abgedruckt erscheint.
. Copou heißt ein musselinartiges Gewebe, welchesu> China aus den Fasern einer Pflanze, Los ge-kannt, verfertigt wird. Man gewinnt diese, indemman die Stengel der Pflanze in Wasser röstet undkn inneren Bast derselben mit der Hand in feinevaden zertheilt, welche sogleich, ohne erst gesponnen»u werden, zumVerweben tauglich sein sollen. Nachin fr?“ hintut das Gewebe nur sehr selten, ist aberbeli^t ^ ^bgen seiner Leichtigkeit und Kühle sehr
n^hppa, ein Getreidemaß in Ancona, dessen man>tiyh,x u,,^ pg ^ych bedient.
- .^oppo, ein früheres Getreide-, Oel- und Flüssig-Entsmaß in Italien. ^
8arn^ ^ 0 Pincops; s. Baumwollen-
Coguenipin heißt ein dunkelrother Wein aus^iGegend von Martigny im Schweizerkanton
Coquillanüsse, s. Cocosnüsse.
Coquise, s. Agave.
„ Corahs nennt nian die rohen seidenen Taschen-tücher, welche aus Ostindien kommen und in Englandgefärbt und gedruckt werden. Sie sind in Packetegepackt, von denen jedes 7 Stück enthält.
Corallia, s. Korallen.
Corame, s. Lederleinwand.
Corba, ein ehemaliges Getreide- und Flüssigkeits-»>aß in Bologna.
4^vrbula, Feld- und Getreidemaß auf der InselSardinien.
k^^^dat heißt in Frankreich eine Art grober ge-perter Tuchserge, die besonders in und um Romo-rantin gewebt wird.
oder Cordelettes nannte man früherreu " ^tveren einfarbigen, meist schwarzen Seiden-kvin seinen Rippen, der jetzt nicht mehr vor-Auch bezeichnete man mit diesem Namenc e ""dere Zeuge, theils von Wolle, theils von^nfgarn. — S. Cordettes.
^^ordeillat, C ordillat oder Cordelatnannte2 ^ früher in Frankreich verschiedene tnchartigeckn-^bils ein grobes langhaariges Tuch, theilsein-^a/richten, lockeren, flanellartigen Zeug, theils^Mine ^" d i s (f- d-), die aber nicht mehr vor-
oder Kaz ä la cordeliäre nenntdbeßte'n ^^^reich bine Art geköperten, stark ge-
ei^^ddeln, Corden oder Cordelspitzen sind* schmaler Borten oder geflochtener Bänder,len ^ Seide, doch auch von Wollen-, Baumwol-aeb^ Un k Leinengarn, die zum Besetzen der Kleiderund hauptsächlich in den Posamentirwaa-ren des sächsischen Erzgebirges und an ande-
" ^rten verfertigt werden.
Corderoy oder Cordroy heißt ein baumwolle-ner, ganz schmal gestreifter, dem Baumwollensammtoder Manchester ähnlicher Zeug, der früher in Eng-land, Frankreich und Deutschland verfertigt wurde,jetzt aber nicht mehr Mode ist.
Cordets-Baflns heißt eine Art feiner, ganzschmal gestreifter Basins; s. d.
Cordets-Dimitys hieß früher eine Art dicht ge-webter, fein gerippter oder gestreifter Cords, ausKameel- oder Ziegenhaar, welche besonders in Eng-land verfertigt wurden.
Cordettes heißt ein feines weißes Gewebe ausHansgarn, das besonders im französischen Departe-ment Puy de Dôme gewebt und zil Frauenzimmer-hauben verwendet wird. — S. auch Cordé.
Cordies, s. Hüte.
Cordillat, s. Cordeillat.
Cordonnets nennt man in Frankreich schmaleLitzen oder Schnürchen.
Cordons heißen die von Posamentirern verfer-tigten goldenen oder silbernen Schnuren mit Trod-deln an den Enden, welche zum Schmuck der Offi-ziershüte gebraucht werden. Im Rauchwaarenhan-del versteht man unter Cordon ein Bund von12—14 Stück Zobelschwänzen.
Cordroy, s. Corderoy.
Cords nannte man eine Gattung manchester-artiger, schwerer, gerippter oder gestreifter Zeuge ausWolle, Baumwolle oder aus beiden gemischt, die ur-sprünglich in England, dann aber auch an vielenOrten in Deutschland verfertigt wurden und alsBeinkleiderzeuge sehr beliebt waren. Man verfer-tigte sie in den verschiedensten Gattungen, Musternund Farben; jetzt aber kommen sie wenigstens unterdiesem Namen nicht mehr vor, da sie durch Bncks-kins und andere aus Wolle, Baumwolle und Leinengemischte Gewebe verdrängt sind.
Corge, s. Cong e.
Corgvloin heißt ein sehr guter Burgunderweinaus der Gegend von Nuits.
Cork, Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft,am Einfluß des Lee in einen Meerbusen, 102,000Einw., die zweite Stadt Irlands und bedeutenderSeehandelsplatz, schön gelegen, aber unregelmäßigund eng gebaut, mit Eisenbahn nach Mallow, Tippe-rary und Dublin, hat eine schöne Kathedrale, Börse,Kasernen, 2 Theater, Arsenal, SchifsSwerfte, Ban-ken, Assekuranzanstalten rc. und große Schlächtereien,welche jährlich mehr als 100,000 Stück Rindviehund eine ungeheure Menge Schweine schlachten. Dasgepökelte Fleisch derselben, für welches 700 Böttcherdie Fässer verfertigen, ist der Hauptartikel des hiesigenwichtigen Handels, indem sich fast alle Handels-und Kriegsschiffe der englischen Marine und alle West-indienfahrer damit versehen. Butter ist einer derHauptartikel, und Corks Buttermarkt und Butter-wage (firkin-crane) ist beinahe eine Merkwürdigkeitder Stadt. Die Butter kommt hier in kleinen Fäß-chen (firkins) an, deren Gewicht und Qualität aufder Wage durch ein Gericht von Butteraufsehernuntersucht und bestimmt wird. Diese Butteriiispec-toren entscheiden darüber unter der Leitung einesGeneral-Wagemeisters. Auf jedes Faß wird die durchrichterliche Entscheidung bestimmte Qualität einge-brannt und auf diese Weise der Butterhandel vonCork, der sehr weit verzweigt ist, in gutem Krediterhalten. Da die Corker Butter oft für sehr ent-fernte Platze bestimmt ist, so wird sie sehr stark ge-salzen. Ferner werden Eisenwaaren, Leinwand,