Lornado
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Cortrx
Segeltuch, Papier, Glas, Leder, Leim, Brannt-wein , Bier :c. verfertigt und außer diesen Artikelnviel Talg, Seife, Lichter, Rindshäute rc. ausgeführt.Der Hafen wird jährlich von mehr als 3000 fremdenSchiffen besucht.
Rechnung, Münzen, Maße und Gewichte,f. Großbritannien.
Cornado, eine kleine Rechnungsmünze im spa-nischen Navarra.
Cornaline heißt in Frankreich der Karneol, so-wie auch eine Art rother, runder, durchsichtiger Glas-korallen, die nach der afrikanischen Küste gehen.
Cornas ist ein guter, dunkelrother Languedoc-wein aus der Gegend von St. Peray im französischenDépart. Ardèche, dessen Güte sich durch das Allervermehrt und der besonders zum Verschneiden an-derer Weine, denen eö an Körper fehlt, gebrauchtwird, weshalb viel davon nach Bordeaux geht.
Cornerinde, auch Corova-, Coroa-, Co-ruva-, Corvu- und Kurufrinde genannt,Cortex Corne, heißt eine aus Brasilien stam-mende Rinde in großen, dicken, flachen Stücken, diegegen Fieber und Magenschwäche empfohlen wurde,aber nicht in Gebrauch gekommen ist.
Corney, Maß der Insel Ceylon für trockeneWaaren.
Cornicabras heißt eine Art Schnupftabaksdosenmit schönen Schattirungen.
Cornichons nennt man in Frankreich kleine, inEssig eingelegte Gurken, sowie auch die ebenso be-handelten jungen Früchte des Kapernstrauchs.
Cornin, s. Kornelkirschenbaum.
Comisn Diamonds sind sehr helle und durch-sichtige geschliffene Kiesel aus Cornwallis in England.
Cornovarinde, eine Art falsche Chinarinde, s.Chinarinde.
6ornn Cervi, s. Hirschhorn.
Coroarinde, s. Cornerinde.
Coroda, s. Tabak.
Cvrodos, s. Elfenbein.
Corovt oder Cor o t te, ein ganz geringer Baum-wollenzeug, der aus China nach der afrikanischenKüste geht.
Corosos, s. Elfeiibeinnüsse.
Corovarinde, s. Cornerinde.
Corowaraiwurzel, die Wurzel einer Orchideeaus Demerary, welche vor einiger Zeit nach Europagebracht und als Brechmittel zum Ersatz der theurenIpecacuanha empfohlen wurde, aber nicht in Ge-brauch gekommen ist.
Corrent sagt man zuweilen für Courant, dochist es außer in dem Worte Contocorrent wenigmehr gebräuchlich.
Correspondent heißt derjenige Commis in einemHandlungsgeschäft, welchem vorzugsweise die Füh-rung der Correspondenz übertragen ist; ferner jederauswärtige Geschäftsfreund, mit dem man in Ge-schäftsverbindung oder Correspondenz steht.
Correspondenz, s. Briefwechsel.
Corrigeemnvos, s. Caragheenmoos.
Corsakselle, die Felle des in den asiatischenSteppen lebenden Corsakfuchses oder Step Peu-tz und es, Canis oder Vulpes Corsac, gelblichgran,im Winter grau von Farbe, mit langem, an derWurzel und an der Spitze schwarzem Schwänze,kleiner als der gemeine Fuchs. Die Felle sind einwichtiger Handelsartikel der Kirgisen und auf denrussischen Messen und gehen besonders nach derTürkei. Nach Deutschland kommen sie selten oder nie.
Corserey oder Corsery,ein ostindischer Baum-wollenzeng, der früher nach Europa kam.
Corsicaine, ein früher gebräuchlicher französischerSeidenstoff, dessen Muster aus kleinen, schiefliegen-den Vierecken bestand.
Corsikaweine sind süße weiße Weine, blaßgelbvon Farbe und von verschiedener Qualität, die be-sonders zum Verschneiden leichter französischer Weinebenutzt werden, sich aber nicht gut halten. Man kochtdaher gewöhnlich den Most ein und läßt ihn danngähren.
Corta, Cuartano, Oelmaß aus den balea-rischen Inseln.
Cortane, früheres Flüssigkeitsmaß s in Bar-
Cortarine, früheres Branntweinmaß s celoua.
Oorbsx, der lateinische Name für Ri ud e, dessenman sich sowohl für die Rinde der Bäume und Wur-zeln , als auch für die getrockneten Schalen mancherFrüchte, der Citronen, Pomeranzen rc. bedient.
Da in unserem Werke die im Droguenhaudel vor-! kommenden Rinde» und Schalen mit den wenigen,auf den gegenwärtigen Artikel folgenden Ausnahmenunter ihren deutschen Benennungen aufgeführt sind,so verweisen wir die lateinischen Namen hier daraus.
— Cortcx adstringens brasiliensia , s. Brasilien-rinde, z u s amm e n zie h ende. — C. Alcornoque,s. Alcoruocorinde. — 0. Alni, s. Erle. —C. amarus, s. C o p alch iri nde. — C. Angelinae,s. Angelinariuve. — C. Angusturae, s. AN-gosturariude. — C. Anist stellati, f. Anis-rinde. — C. antidyssenterius , s. Conessirinde.
— C. antifebrilis und antiquartius, s. China-rinde. — C. Aurantiorum, s. Pom erauzeusch a-l e n.— C. Aur. curassaviensium, s. Curassao-s chalen. — C. Cabaro, s. Alcoruocorinde. —C. Canellae albae, s. Zimmt, weißer. — C. Ca-nellae malabaricae, s. ZimINtcassia. — C. Cap-paridum, s. Käpernrinde. — C. Carapae, s.C araparinde. — C. caryophillatae, s. Nelken-zimmt. — C. Cascarillae, s. Cascarille. —C. Cbinae mit allen Zusätzen, s. Chinarinde. —C. Cinnamomi, s. Z i m m t. — C. Citri, s. Citro-ne n s ch a l e u. — C. Conneasi, s. Conessiriude. —C. Conohoriae Cuspa, s. Conohoriarinde. —C. contrayervae, s. Bezoawurzel. — C. Copalchi,s. Copalchirinde. — C. Corne, s. Cornerinde.
— C. Costi, Kostusrinde. — C. Cotagapalae, s.Conessiriude. — C. Cryptocaryae , s. Crypto-caryarinde. — C. Culilabani, s. Knlilaban-rinde. — C. Curassao, s. Curassaoschalen. -yC. Eluteriae, s. Cascarille. — C. Eneaciae, s.Encaciarinde. — C. Euribali, s. Trichilien-
s rinde. — C. Frangulae, f. Faulb aumrinde. —■C. Fraxini, f. Esche. — C. Geoifroya, s. Geosf-I royarinde. — C. Gnidii, s. Seidelbastrinde., — C. Granatorum, s. Granatäpselschalen. —i C. Guajaci, s. Pockholz. — C. Hippocastani, s.Roßkastanienrinde. — C. üultbali, s. Trichi-j lienrinde. — C. Juviae, s. Pechurimrinde. -yI C. Kerfe, s. Kerferinde. — C. Kinkinae, s. Chi-narinde. — C. Laureolae, s. Kellerhals. yj C. Lavola, s. AIIisrinde. — C. Ligni Quajaci,sancti, indici und Benedicti, s. Pockholz. —C. Ligni Quasaiae, s. Quassia. — C. Ligni Sassa-fras, s. Sassafrasholz. — C. magellanicus, f-s WinterscheRinde. — C.Malabathri, s.Zimrnt-cassia. — C. Malarabo, s. Malamborinde.—C. Malicorii, s. G ran atäpfelfch ale II. — C. Jfan-gostauarum, s. Mango stanri nd e. — C. Mezerei,