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Erster Band.
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347
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(Eoftusumrjcl

Cortex Angicae

L'®eibeI6aftvinbe. — C. Nucis juglandis, s.

all nußs ch alc n. — C. Oleae europaeae, f. Oel-^'iWtinbe. — C. Paratoda, s. P ar atodarin d e.f tu P eruvian us, f. Chinarinde. — C. Populi,1 Pappel. — C. Profluvii, f. Conessi rinde. —f » Uni padi, s. Ahlkirsche. — 6. Pseudoacaciae,l- iKobttüenxijibt. — C. Quercus, (. Eicheu-0 D C ' — 0 Radicis Capparidis, f. Kapper n, —• Radicis Punicae granati, f. Granatwurzel,•nbe. —.C. Radicis Rhatanhiae, s. Ratanhia-.** *• 5 e i. — R. Radicis Simarubae, s. Slinarnba-t ? n be. —C. Rhamni srangulae, s. Faulbaum-f ■’ — 0. Salicis albae, fragilis und pentandrae,bjtöeibe. — C. sanctaeLuciae, f. Luzienrinde.0. Simarubae, s. Simarubarinde. — C. Soy-s. Sohmi darinde. — 0. 8uberis, f. Kork.0- Tamarisci, s. Tamari skenrin de. — 0. Pa-‘•ametz, s. Chinarinde. — 6. Tburis, C. Thy-famatis, f. Weihrauchrinde. — C. Trichiliae,l^ticbilienriiibe. — C. Ulmi inferior, f. Ulme.

interanus, s. W int ersch e R i n d e.ftom 0r * ex •^ J1 g'i cae > eine angeblich aus BrasilienDiilibe, die zuweilen für zusammenziehende«Mtmtinbe verkauft worden ist , mit der sie aberher dem zusammenziehenden Geschmack nichts ge-siiln ®’ e 'st aus der glatten, säst weich anzn-in«M-N. oberen Fläche schmutzigbraun, zuweilen^ ^uthljche übergebend, aus der unteren röthlich-^un. übrigens meist weich und mehr bast- als

st ^ordsx Autour, Antourrinde, eine an Ge-stalt und Farbe dem Zimmt sehr nahe kommende,aver etwas bleichere und dickere Rinde, innerlich wieErbrochene Muskatennuß mit vielen glänzendenlstitterchen aussehend, «ie ist geruchlos und sästganz gelchmacklos und wurde früher besonders bei«er Bereitung des Karmins angewendet. Sie kamaus der Levante über Marseille.

Cortex Barbatiraao oder Casca Barbati-®> a ° von Inga cochlocarpos in Südamerika, eine?""chiase Rinde, außen gelblich oder röthlichbraung°5Jarbe, innen bräunlich oder schwarzbräunlichdar inneren und äußeren Fläche mit ein-sond-rs^gerissenen Fasern, durch welche sie sich be-der zusammenziehenden Brasilieurindesiik Op^4>ct. Der Geschmack ist stark adstringirend,einiö "^.as bitterlich und schleimig. Sie wurde vor9 e ’ t uach Europa gebracht, ist aber nicht in^auch gekommen.

^vrticin,s. Espe.

^°rtou,s.Aloxc.rrvrtrick, s. Courtrai.

^?ru2äaw. s. Korund.

' ststa Haupt- und Seestadt im spa-tni7L^„igreich Galizien, am atlantischen Meere,Stür '000 Einw., einem prachtvollen gegen allegesicherten Hasen, in welchem vorn Jahreschift?'^ 3629 Segelschiffe und 4240 Damps-i^t^i.' ^^00 aber 937 Schiffe mit einer Traqsähig-Ilv9n» 0^,792 Tonnen; 1861 995 Schiffe mitder'a» Tonnen, eingelaufen sind, und woselbstSfeud,,« nnte 400 Fuß hohe Herkulesthurm, denfür ? trägt. Coruna hat 10 TrockenanstaltenEla«, ardinen, Baumwollen-, Cremortartari-,rem,^ ..ststd Seifenfabriken, eine große Cigar-dn ' starke Fischerei, eine gut sundirte Bank,^avi?^"drlsgericht und ist der Sitz des General-Ä„istassts, der meisten Konsuln und der höchstenaruaten des Königreichs. Ausgeführt wer-

den Weizen, Mais, Hiilsensrüchtc, Kartoffeln undZwiebeln nach der Halbinsel, nach dem Auslandeaber und insbesondere nach den Antillen: Schinken,Pökelfleisch, Mehl, Bier, Conserven, wollene undbaumwollene Gewebe, Chokolade, Glas, Dachziegel,alles Erzeugnisse der heimischen Industrie. Die Ein-suhr besteht in Häuten von Amerika, Talg vonBuenos-Ayres, Branntwein aus Eatalonien, Va-lencia und Holland, Oel und Weine aus Catalonienund Andalusien, Reis aus Valencia und England,Kaffee und Zucker aus den Antillen, Stockfische ausNorwegen, Bauholz aus Rußland und Preußen,Kohlen aus England und Gijon, Tücher, Knrz-waaren und Quincaille aus Preußen. Der Werthaller im Jahre 1860 importirten Waaren beträgt6,863,487 Franken, jener der Exporten 2,431,393Franken.

Rech n u n g, Münzen, Maße und G e w i ch t e,s. Spanien.

Coruvarinde, Corvurinde, s. Coruerinde.

Corydalin, s. Hohlwurzel.

Corvctte heißt man ein kleines schnellsegelndesKriegssahrzeug, mit den gleichen Masten, Segelnund Tauen, wie die Fregatten, aber nur mit einerReihe von Kanonen. Bei Verfolgungen, überhauptbei Affairen, wo es auf Schnelligkeit ankommt, leistensie die besten Dienste.

Corydalis cava, s. Taubenkrops.

Cosiant heißt eine Art englischer geblümter Kamlot.

Cosmetifjues (franz.), Cosmetioks (enal.)nennt man in Frankreich und England die Schön-heitsmittel für die Toilette, wie Schminken, Wasch-wässer, Haaröle und dgl. Auch versteht man unterCosmetique vorzngsweis eine das Haar verschö-nernde und zugleich festhaltende Pomade.

Cospettoni oder Salacbi werden in Italienund Trieft die geräucherten Heringe genannt.

Cossakcords, ein früher gebräuchlicher fester, ge-rippter, weißer Baumwollenzeng zu Sommerbein-kleidern.

Cossars, eine Art roher Kattune aus Ostindien,die früher nach Europa kamen.

Cossas, s. Cassas.

Costa, s. Seid e.

Costaricaholz, s. Rothholz.

Costuswurzel oder Costwurzel, Radix cosiioder auch Cortex costi wird, obwohl nicht mit Ge-wißheit, von Costus speciosus, einer Pflanze Ost-indiens, 4—6' hoch, mit 1' langen, 4" breiten, obengrünen, unten blassen und sehr weichen Blättern undsehr großen, wohlriechenden, fleischrothen Blumenmit purpurrothen Kelchen, und von Costus arabicusabgeleitet. In Asien sind die Wurzeln beider Pflan-zen als Heilmittel gebräuchlich. Wie die Costwurzelzu uns kommt, sind es in die Quere geschnittene,1—2 Zoll dicke, außen graue, innen bläffere oderweiße, etwas poröse Stücke, mit strahlenförmigenZellen auf dem Bruche, von scharfem, gewllrzhaftem,sehr bitterem Geschmack und veilchenartigcm Geruch.Man unterscheidet davon süße und bittere, Costusdulcis und amarus, doch soll der Unterschied nur imAlter liegen, indem die alte Wurzel bitter wird. An-dere behaupten, daß die süße Costwnrz die Rmdevon Canella alba sei. Auch verschiedene andereRinden und Wurzeln, z. B. die der Thapsia, fommenals Costwurzel in den Handel. Früher brauchte mansie in der Medizin als magenstärkendes Mittel undunter den Theriak; auch bereitete man ätherischesC o st e n B l, Oleum costinum, daraus. Die Wurzel.