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Erster Band.
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348
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Làrnin

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Cotons

hat neben dem ätherischen Oele gewürzhastes, scharfesHarz, bitteren Extractivstoff, Gummi, Amylum rc.in sich.

Cotarnin, s. Tabak.

Lote à bras, ein feiner weißer Champagner-wein erster Classe, der zwar weniger süß ist, als dieWeine von Ah, aber mehr Körper, Geist, Wohlge-ruch und einen vortrefflichen Geschmack hat. Erwächst auf den Anhöhen von Auvilliers an derMarne.

Coteaux, ein seiner sranzösischer Wein aus derGegend von Saumur im Departement Maine undLoire.

Côte blanche oder vôto rouge werden dieEidamer Siißmilchkäse mit weißer oder rother Rindein Frankreich genannt.

Cöte Chalonnaise nennt man in Frankreich dierothen und weißen Burgunderweine aus dem Bezirkvon Chalons an der Saône ini Départ. Saône undLoire.^ Sie gehören meist der vierten Classe au.

Côte d'Auxerre, ein dunkelrother Burgunder-wein erster Klaffe aus der Umgegend von Auxerre.

Côte de Beaune heißen die im Bezirk Beauneim Départ. Côte d'Or wachsenden feinen Burgunder-weine.

Côte de Dannemvine ist ein sehr feiner, geistiger,zarter und schön gefärbter rother Burgunderwein,sowie auch eine der besten Sorten weißer Burgundererster Klasse, beide von der Hohe Olivotcs bei Dannc-moine im Departement Uonne. Der weiße kommtauch moussirend und von gleicher Güte wie der Cham-pagner vor.

Côte de Zone, ein rother Wein aus der Gegendvon Tours von schöner Farbe, Körper, Geist undsehr feinem, angenehmem Geschmack. *

Côte de Lery, ein weißer Champagner, demCôte à bras gleichkommend.

Côte de Soie nennt man in Frankreich die Seide,welche die Cocons unter der Wattseide bedeckt und diezur Floretseide verwendet wird.

Côte de Vvuvray, ein angenehm schmeckender,sehr berauschender weißer Wein, der bei Tours amrechten Ufer der Loire gewonnen wird.

Côte sine , ein früher gebräuchlicher, ganz schmalgerippter bunter Seidenzeug.

Cotcline, ein gerippter Zeug mit seidener Ketteund baumwollenem Einschlag, der früher in Frank-reich und Deutschland verfertigt wurde.

Côte Nuitonnes werden in Frankreich die aufden Anhöhen von Nuits wachsenden Weine und ins-besondere die rothen erster und zweiter Klasse ge-nannt.

Côtepaly heißt ein steif appretirtes gazeartigesGewebe, dessen Kette baumwollenes oder leinenesGarn, der Einschlag appretirte Seide ist. Man hattees sowohl einfarbig als bunt, jetzt aber kommt eswenig oder gar nicht mehr vor.

Cüterotie, ein sehr angenehmer seiner, geistreicherrother Wein erster Klasse, der in der Gegend vonLyon gewonnen wird. Zu seiner völligen Entwicke-lung muß er drei bis vier Jahr auf dem Fasse liegen,verbessert sich aber dann auf den Flaschen noch mehr.

Côte rouge, s. Côte blanche.

Côte Saint-André, ei» weißer, flüchtiger,brausender Dauphinöwein, der bei dem gleichnamigenFlecken im Departement Isère gewonnen wird.

Côte satins, ein schwerer Seidenzeug mit dop-peltem, atlasartigcm oder glattem Köper, der jedochkeinen Glanz hat.

Côtes de Manoques nennt man in Frankreicheinen aus Rippen verfertigten Schnupftabak.

Cotesweine, VinsüesCStes, werden in Bor-deaux mehrere rothe und weiße Weine genannt, welchetheils in der Nähe von Bordeaux aus den Anhöhenam rechten User der Garonne, von Ambarez bisSainte-Croix du Mont, theils am rechten User derDordogne von Bourg bis Fronsac gewonnen werden.Sie sind von sehr verschiedener Gute, gehören abermeist nur zu den Weinen vierter und fünfter Klaffe.Die dunkelrothen Weine aus dem nördlichen Theileder zuerst erwähnten Lage gehen unter dem NamenLonnes Côtes gewöhnlich nach Holland und derOstsee; im südlichen Theile derselben werden weiße,trockene Weine erzeugt, welche den Graves ähnelnund gewöhnlich unter dem Namen PetitesCöteäversandt werden.

Cäteweine heißt eine Gattung weißer undrother Schweizerweine nach dem Landstriche la Côteim Kanton Waadt, der sich am westlichen User desGenfersees von Lausanne bis Copet erstreckt. Diebesten sind die aus der Gegend von Rolle; die weißensind säuerlich wie die Rheinweine, haben hinläng-lichen Geist und Körper und gewinnen durch dasAlter an Güte.

Cotignac nennt man in Frankreich eine ArtQuittenmarmelade, welche von Orléans aus ver-sandt wird.

Cotillonwein heißt ein zarter, flüchtiger weißerLanguedocwein aus der Umgegend von St. Jean imDepartement Ardèche, der jedoch nur in geringerQuantität gewonnen wird.

Cotogne oder Cotognini heißen italienischeQuittenapsel, die an der tyroler Grenze wachsen undvon Botzen, Roveredo und Trient aus in den Handelkommen.

Coton à bouquets , ein iaumwoUenet piquö-artiger Zeug, der früher in der Gegend von Elber-seld verfertigt wurde.

Coton de fromager, s. Seidenwolle.

Coton -Drell, ein dichter, geköperter Zeug»ineist von Baumwolle, zuweilen auch mit Leinen ge-mischt, theils ganz weiß, theils mit schmalen far-bigen Streifen oder kleinen Würfeln auf weißemGrunde, der zuerst in England, dann aber auch >»Deutschland verfertigt wurde.

Cotonis sind bunte ostindische Zeuge mit seiden^Kette und Einschlag von feiner Baumwolle; aucheine Art bunte ostindische Bettdecken.

Cotonleinen, i ,

Cotonnade», s ^ Cotons.

Cvtonnees heißen ordinaire baumwollene Zeuge,die in Holland verfertigt werden und nach der afrika-nischen Küste gehen.

Cvtonnes, s. Cotons.

Cotonnines oder Frisettes, dichte, starkeZeuge aus Baumwolle und Hans oder Flachs, diein Frankreich und Belgien verfertigt und in derHaushaltung, sowie auch zu Segeltüchern benum

werden.

Cvtons, Cotonnates, CotonneS, Cotott-leinen, Cottonias, Kottonaden, Kattun-leinen nennt man eine Gattung leinwandarnggewebter, bunt gestreifter oder gewürfelten Zeuge,die entweder ganz aus Baumwolle, oder mit Flachs,oder auch mit Seide gemischt gewebt sind. Sie wurde»zuerst in Frankreich, dann aber auch in England u>>»Deutschland i» vcrichiedeiien Sorten verfertigt un°waren srüher sehr häufig im Gebrauch, kommen aber