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Erster Band.
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Courkaistr

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Crcas

zuweilen auch nur Vs"/«,, sürWaarengeschäfte tzs°/ovorn Käufer und Verkäufer.

Courtaille beißt in Frankreich eine Art grobeHanfleinwand.

Cvurtepvintes, f. Bettdecken.

Cvurtier, s. Mäkler.

Courton nennt man in Frankreich den kurzen ge-he^lten Hanf dritter Qualität.

Cvurtrai oder Cortrtzck, belgische Stadt anschiffbaren Ltzs, in der Provinz Westflandern,durch Eisenbahnen mir Gent, Tournay, Sitte :c. in-Verbindung, hat 23,000 Einw., ein Handelsgericht,nne Haudelskaminer, Börse und Waarenniederlage,große Bleichen, Färbereien, die sich ihrer glänzenden»arben wegen einen Ruf erworben haben, Lohger-bereien, Brennereien, Brauereien, Dampfmühlen,»tachs- m ,b Baumwollenspinnereien, ausgezeichneteOTbnfett von Spitzen und Spitzengarn, Farben,^-tamoisen, Töpferwaaren, Woll-, Baumwoll- undgemischten Stoffen. In der Industrie obenan stehtd'e Leinwandfabrikation, deren Erzeugnisse Kollos cker^urtra^ berühmt sind und sich durch Stärke, Ge-!cy>neldigkeit, Egalität rc. auszeichnen und die größ-enlheils nach Spanien und Frankreich gehen. Die"uigegend ist reich an Landesprodukten, worunter"drzugticher Flachs.

Rechnung, Münzen, Biaße und GewichteI- Belgien.

Cvutances heißen grobe, ungemnstcrteZwillichevder Contils, die besonders in der gleichnamigen'Dtadt i,n französischen Departement Manchedcrfertigt werden.

Couteline heißt ein geringer, starker, zwillich-. artig gewebter Baumwollenzeug, meist blau undWeiß gestreift, der früher aus Surate in Ostindienkam, jetzt aber in Frankreich und anderen europä-ischen Ländern verfertigt wird. Doch versteht manjetzt unter diesem Rainen oder unter Kutelinenweist einen feineren leinenen Zwillich mit farbigen^twifeu zu Matratzen.

. Contils oder C o n tis nennt man in Frankreichwi Allgemeinen die Bettzwilliche, die besonders in«n Fabrikorten der nördlichen und nordöstlichenWctnents aus Hanf, Flachs, Baumwolle oderbrvs« ' Clt ® to ff eu gemischt verfertigt werden. Iner liegend von Rouen wurden theils ganz ausmit Baumwolle gemischt ernfarbige,- dunkle, und bunt gestreifte und geflammte ver-besonders nach Spanien gehen. Einewi<?"? Halts, die meist zu Mehlsäcken verbrauchtheißt Treillies. Die groben ungebleichten,Co und Stuhlbeschlägeii bestimmten werden

atuz di-jn oder Oralirs grossiors genannt.Ge ^"t man feine weiße, die besonders in der.. b^lid von Trotzes verfertigt und Ooutils satiuösR,annt werden. In den Niederlanden werdenferrl ,e Gewebe unter dem nämlichen.Namen ver-lieber die in Deutschland verfertigten sehe

'"an den Artikel Zwillich/

oder Tfchih, Tschil, ein Längen- undin China.

^vvtdo, Covado, s. Cobido.

oder neuseeländisches Dam-.^arz heißt Pas Harz von Agathis aastvalis,;»(, 111 milchweißen, gelben oder braunen, zuweilenwel^?oswn Stücken in den Handel kommt. ES er-st^ tä ln der Hitze ohne völlig zu schmelzen, löst^ weder in Weingeist, noch in Terpentin-,und

t' Nort's Unip.'Sericvn.

Leinöl auf und ist daher zu Lackfirnissen wenigbrauchbar.

Cowries, s. Kanris.

Coymcres heißt ein rother Wein aus dem fran-zösischen Departement Aveyron, der gewöhnlich zuden Burgunderweinen gerechnet wird.

Crabholz, s. Carapaholz.

Crabieres lvird in Frankreich die größte SorteAustern genannt.

Craböl, s. Carapaöl.

Crajuru, s. C ar a j u r u.

Cramant heißt ein sehr girier und -geschätzterChampagnerwein zweiter Klasse, aus der Gegendvon Epernay, der sehr milde, fein, flüchtig und vonangenehmem Geschmack ist.

Crapaudaille oder Crepaudaille nennt manin Frankreich eine Art sehr lockeren, feinen seidenenFlor.

Crau, ein rother Provencewein dritter Klasse,aus dem Departement Bar, von gutem Ge-schmack, geistig und dauerhaft.

Cravant, ein rother Burgunderwein vierterKlasse, von dunkler Farbe, Körper und gutem Ge-schmack, der bei dem gleichnamigen Orte im Depar-tement Uonne gewonnen wird.

Cravatten nennt mau die besonders verfertigtenHalsbinden für Männer von Seide oder feinemwollenen Lasting , von letzterem besonders schwarze,meist vorn mit einer Schleife und hinten mit einerL-chnalle versehen. Im Innern sind gewöhnlich,um ihnen Halt zu geben, dünne Fischbeinstabchen,Schweinsborsten oder Bindfaden eingenäht. Dieseidenen, welche vorn lauge Enden haben, die über-einander gelegt und mit einerBusennadel zusammen-gesteckt werden, nennt man auch Shlipse. Da-mencravatten sind schmäler und ohne Steife,von farbigem Seidenstoffe, zuweilen gestickt undvorn mit einem Schleifchen versehen, gewöhnlich mitschmalen Spitzen besetzt. Beide Arten werden meistin eigenen Fabriken, die es in den meisten großenStädten, namentlich in Berlin giebt, sowie außer-dem von den Putzmacherinnen verfertigt.

Cravattentücher oder Knüpftücher nenntman kleine, etwa 3 / 4 Elle im Quadrat haltende Hals-tücher für Frauen, meist von bunter Seide, zuweilenauch von seiner Kammwolle und bunt gedruckt. Dieersteren werden in Elberseld, Krefeld, Berlin rc., dieletzteren in den Fabriken feiner Wollenzeuge ver-fertigt.

Creas, Cres, Crocs oder CrueS heißt eineder gangbarsten Leinwandsorten, dicht und dauerhaftvon gebleichtem Garne gewebt, das zum Einschlagefeiner ist als zur Kette. In Deutschland werden siehauptsächlich in der Oberlausitz, in Schlesien in derUmgegend von Schmiedeberg, Freiburg, Landshnt,und in dem an Sachsen und Schlesien grenzendenTheile des nördlichen BLHinens, in Rumburg,Warnsdors, Georgswalde rc. verfertigt. Die Breitederselben ist zwischen iy 8 und IV 2 Elle und die gan-zen Stücke sind 106 bis 108 Ellen lang. Die Fein-heit derselben sowie der Preis wird nach der Anzahlder sogenannten Gänge bestimmt; jeder Gang be-steht aus 40 Kettensäden und die geringste Sorte hatgewöhnlich 28 Gänge, von wo an, die Nummernimmer um 2 Gänge bis zu 50 bis 60 Gängen stei-gen. Meist sind die Stücke nach der ganzen Breitegelegt und rund gebunden; in der Mitte der einenKopfseite ragt eine kleine Ecke des Stückes heraus,auf welche der Fabrikstempel und die Nummer des

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