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Erster Band.
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Crin régétal

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Cuba

Crin végétal, f. Caragatc.

'Srtjtê, Crise, Crise» nennt man großartige,vîreuUiche, in ihrer Entwickelung begriffene Zcit-^ignisse, die dem Handel häufig eine ausfallendeSendung geben und in der Regel große Verluste im^-Wlge haben.

^Crivellv, Getreidemaß aus der Insel Santa-ri ura. s. Ionische Inseln,wrocus, s. Safran.

ii* 0c . Mê nennt man in Nordamerika die europä->lche ordinaire Packleinwand.

L.ntiinonii, s. Spießglanzsafran,^rocus martialis, s. Eisensafran.

Oroeus metallorum, s. Spießglanz-l^lran.

... nennt man in Frankreich überhaupt diegeköperten Zeuge aus Seide, Wolle und Baumwolle,^^.ingsweis aber die ersteren, denen man dann nochkschiedene Beinamen giebt, wie Oroiss simple,lirerö, Satin oroise u. a. Bei deng,,^nen bildet der Köper diagonal laufende Streifen,^»llene Croifes find eine Art Serge; überhauptsind die Zahl und die Arten dieser Zeuge sehr

wannichfaltig.

«.rore oder Enron bedeutet in Ostindien eine^umme von 100 Lacks oder 10 Millionen Rupien.

Crvse, ein rother Languedocwein aus dem De-partement Tarn und Garonne.

^Crotonöl, Crotonin, Crotonsäure, s.Granatilln

Crown, K r o n e, Silbermünze in E n g l a n d, s. d.Crownglas, s. Krön glas.

Crues, s. Creas.

^Crusado oder Cruzado, eine Gold- und eine^ilbermünze in Portugal, s. d.

Cryptocaryarinde oder edleRinde, vortexOrxptovar^ae pretiosus, von Oixptocarxaspeoiasa, einem am Rio-Negro in Brasilien wachsen-den Baume, wurde vor etwa 20Jahren nach Europagebracht, ist aber nicht in Gebrauch gekommen. EsUnd große, oft mehrere Fuß lange, wenig gebogene,nnge Linien dicke, sehr hartfaserige, leicht brüchigeim,? v e ’ gelbbrauner, ziemlich glatter Oberhaut,brai, Et kleinen Flechten besetzt, innen zimmt-ra-J® er ® eru $ ist zimmt- und saffafraßartig,"ir Ge,chmack ebenso und brennend.

^ystalli Tartari, s. Weinstein.

ieber, Tseber, der ungarische Eimer Wein indreezm und Temeswar.

oder Zischmen heißen die türkischen

...Esutoren, Osutoraolc, nennt man in Sieben-große, bis 10 Maß haltende und zuweilen^chweiushaut überzogene hölzerne Flaschen.^^-Uarta, Euarto, Cuartano, Cuartera,3))B, ätt£tI,1,e r Cnartillo, Cuartin, spanischeLlZm, Maße und Gewichte.stzOs.stba, die größte der westindischen Inseln undv^"Mr Colonie, nordwestlich von Haiti, nördlichleg. ^"saica, vor dem mexikanischen Meerbusen ge-dvn " ^rstliche Theil der Insel ist nur 28 MeilenSie e und eben so weit von Iukatan entfernt.Zi^sUthält mit den dazu gehörenden kleinen Inseln- °huediese 1080 OMeilen mit 1,400,000 Einw.,SQ et nter 600,000 Sklaven. Sie ist größtentheils mitsig, und Hügeln von mäßiger Höhe bedeckt, die^ m der Sierra bei Cobre im Süden bis zuF,gs,./äuß erheben; der Boden ist von 148 kleinen

H eu , von denen aber kein einziger schiffbar ist, >

gut bewässert und größtentheils fruchtbar, doch be-finden sich im Innern noch große unbebaute Strecken.Das Klima ist warm, aber heiter und gesund;Stürme sind nicht heftig, dagegen gibt es zuweilenbedeutende Erdbeben. Die Insel ist reich an Pro-dukten, von denen Zucker, Kaffee, Tabak, Honig undWachs die wichtigsten sind. In 1861 betrug die ge-sammte Zucker-Ausfuhr 1,461,652 Kisten und manschlägt den Werth dieses Exportartikels durchschnitt-lich zu 25 Millionen Dollars pr. Jahr an. DerBau des Kaffees hat jedoch gegen früher bedeutendabgenommen, da man den des Tabaks vorzieht.Außerdem erzeugt sie etwas Baumwolle, Indigound Cacao, Getreide, Südfrüchte, feiue^Tischler-nnd Nutzhölzer, besonders vortreffliches Schiffbau-holz, Arzneipflanzen, europäische Hausthiere, Fische;von Metallen besonders Kupfer, etwas Gold, Silberund Eisen, Steinkohlen, Marmor rc. Cnba ist eineder wichtigsten Colonien, deren Ertrag dem Mutter-lande alljährlich eine bedeutende Summe einträgtund in fortwährender Zunahme begriffen ist. Es istdaher nicht zu verwundern, daß die Nordamerikanerlängst die Augen darauf geworfen haben, und daß inder neueren Zeit mehrere, wenn auch nicht von berRegierung, doch von Privatpersonen ausgegangeneVersuche zu ihrer Eroberung gemacht worden sind.Diese sind zwar bis jetzt ohne Erfolg geblieben undwerden es auch wahrscheinlich in Zukunft; aber siehaben die spanische Regierung doch genöthigt, diemilitairische Besatzung der Insel bedeutend zu ver-stärken, während man andererseits in den VereinigtenStaaten schon den Borschlag gemacht hat, sie derspanischen Regierung für die Summe von 200 Mill.Dollars abzukaufen. — Die Einfuhr afrikanischerNeger auf Cnba ist zwar durch wiederholte Decreteder Regierung verboten worden, aber demohngeachtetfindet sie noch immer statt. Uebrigens steht zu er-warten, daß der Sklavenhandel allmälig ganz auf-hören werde. Allerdings wird die Abschaffung derSklaverei für die Insel wahrscheinlich von großemNachtheil sein, da die Versuche, welche mau gemachthat, weiße Colonisten hinzuzuziehen, um die Sklaven-arbeit nach und nach überflüssig zu machen, bis jetztganz erfolglos geblieben sind- Die Einfuhr vonSklaven wird dann aber stets nöthig fein, da außer-dem die Anzahl derselben auf der Insel, allerdingsin Folge der schlechten Behandlung und der über-mäßigen Belastung mit Arbeiten von Seiten derColonisten, sich fortwährend vermindern würde.Die Industrie der Bewohner ist hauptsächlich auf dieErzeugung und Zubereitung der Naturprodukte ge-richtet, und namentlich gibt es viele und bedeutendeZuckersiedereien, Rumbrennereien, Fabriken von Ci-garren und Chokolade, und Schiffswerfte; auch derGewerbebetrieb hat in den Städten bedeutend zuge-nommen. Der Handel, welcher mit den fremdenNationen frei ist, wird durch viele gute und sichereHäfen unterstützt; zwischen den Hafenstädten fahrenDampfschiffe und viele Eisenbahnen sind schon aufder Insel erbaut, theils im Bau begriffen. — Diewichtigsten Städte sind außer der Hauptstadt Ha-vanna (s. d.) und MatanzaS oder Sau Car-los de Matanzas (s. d.) folgende: Guana-v a c o a am Meerbusen von Havanna, 12,000 Einw.Santiago de Cnba an der «ndkuste, 12,000Einw., Sitz des Erzbischoss und des zweiten Statt-halters und bedeutender Handelsplatz. Sau Juande los Remedios an der Nordküste. 8000 Einst.Baracoa, unweit der Nordostspitze, 31,000 Einw.

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