Dänisches Haar
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Damask
Handelsgewicht. 1 Centner ---(OOPsuud(Pund); seit 1861 das Pfands. 100 Ouin-2 1° Ort = Vs Kilogramme oder 1 deutsches
İllvereinspfund. IWage (Bog) --- 3Bismarpfund^ Pfd. 1 Schiffspfnnd — 20 Liespfund L16 Pfund,^ommerzlast --- 5200 Pfund, an Rauminhalt -----?. Kub.-Fuß. Von flüssigen Waaren rechnet man auf
Last: 5 Pipen, 9 Oxhoft, 13 Ahm und Ticrcen,
Tonnen, 30 halbe Tonnen, 48 Anker, 60Viertel-«nnett, 80 halbe Anker, 96 Achteltonnen. — Gold-und Gilb ergewicht. 1 Pfund = 2 Mark, =“°i 536 Gran; 17 Pfd. Silbergewicht = 16 Pfd.Handelsgewicht; 1 dänische Mark daher = 235, 20 «Grammen. — Münzgewicht ist die HamburgerKölnische Mark.
. Dänisches Haar nennt man eine grobe und sehrlrtte schwarzgraue Schaswolle, welche aus Däneinarklotnrnt und zu den Sahlleisten der Tuchstücke ge-^smcht wird.
^.Dänischroth heißt eine rothbraune gebrannte
. ..Dänischweiß ist (eine feine weiße Kreide von derdamschen Insel Möen.
Dänisch-westindische Colonien, s. Antillenund Westindien.
Darme von Säugethieren werden auf vielfacheArt verwendet und sind daher besonders in manchenAgenden ein Handelsartikel. Hauptsächlich benutztman dieSchafdärme, namentlich die der Lämmer,zu Darmsaiten; sie werden zu dem Ende aufgeschnit-tn , durch Abschaben und Beizen in Potaschenlaugegereinigt und in Gestalt dünner Fäden in den Han-sel gebracht. Die besten liesertJtalien, wo die Thiereschlecht genährt und jung geschlachtet werden, fernerDalmatien und Ungarn. Die Därme von altenSchafen, sowie die von Kälbern und Ochsenwerden zu geringeren und stärkeren Darmsaiten ver-wendet. DieO ch s e n d ä r m e dienen zur Verfertigungdes Goldschlägerhäutcheus und der Salamiwürste;auch wird in Italien, Spanien und Portugal, sowiem mehreren anderen südlichen Ländern die Butterdarin aufbewahrt, und zu diesem Zweck gehen vieleaus Rußland, Frankreich und England dahin. Aus^rtand gehe,, Schweinsdärme zu Würsten nachstauen. Aus den Därmen der Pferde, Maul-. und Esel verfertigt man Drehbankschnüren £. m Italien benutzt man sie zu Wasserschlänchen.
D°gbezi,s.A starr
Hagel wird in Oesterreich das Fein eisen (s.genannt.
Sagget, s. Birkentheer.
Wolle * n England eine schlechte, unreine
N-^nguerreotypen sind Bilder, welche durch denws/üuß des Sonnenlichtes vermittelst verschiedenerK (Elnikalien, insbesondere des Jods, auf versilbertenih^dserplatten festbleibend sich erzeugen. Sie führenRi-Ü . men nach dem Erfinder Dagnerre, der mitfi., r f ce >n Gemeinschaft zuerst solche Lichtbilder her-nnd seine Erfindung >839 bekannt machte,den n ^schränkten sich auf Metallplatten, die jedochBji-Aebelstand haben, daß das auf ihnen enthaltenenirm ^on mänchcu Seiten wegen des Metallglanzessinn gesehen werden kann. Diese Art Lichtbilderqx„,Kar jetzt durch die Photographie (s. d.) fasthat verdrängt; allein die Herstellung derselbeni„c "scht blos für Photographie, sondern auch fürSt- andere Künste die Bahn gebrochen, z. B.
ereoskopie, Photogalvauographie u. a. Die Er-
findung derselben ist daher von der größten Wichtig-keit gewesen.
Daguilla ist der Name eines Faserstoffes, der vonLametta lintearia, einem auf hohen Bergen in Ja-maica und Hätti wachsenden Strauche, gewonnenund dessen Bast, welcher feinem Musselin gleicht, zuGeweben benutzt wird.
Dahlien, s. Georginen.
Dahlienol, aus den Wnrzelknollen der Dahliapinnata durch Destillation gewonnen, ist ein citronen-gclbes, starkriechendes, ätherisches Del, bildet meinerWärme von 20° Krystalle, die der Benzoesänre nahestehen. Hat bis jetzt mir chemisches Interesse.
Dahlin, s. Jnulin.
Daimhäute, Pcamdedaim, nennt man inFrankreich amerikanische Rehhäute, besonders ausLouisiana, die man daselbst zu Handschuhen undBeinkleidern verarbeitet.
Daka, s. Dacca.
Dale, ein sehr geschätzter rother Moselwein, der aufden Anhöhen in der Gegend von Metz gewonnen wird.
Daler oder Riksdaler, Rig sdaler heißt inDänemark und Schweden der Thaler oder Reichs-thaler ; s. Dänemark und Schweben.
Dali, s. Wachsbanm.
Dalleiochin, s. Chinin.
Damasjanag ist ein Extract aus der Schale der! Roßkastanien, welcher durch Auskochen derselben und( Abdampfen bis zur Trockne gewonnen wird tind denman als Surrogat der Galläpfel empfohlen hat.j Damaras oder Damavars wird in Frankreicheine Art leichter, geblümter Tastete aus Ostindiengenannt.
Damas, s. Damask.
Hamas - cafard nennt man in Frankreich einglänzendes Gewebe aus Seide, Baumwolle, Schaf-wolle und Leinengarn, von seidenartigem dem Damastähnlichem Ansehen, das zu Tapeten und dergl. ver-wendet wird.
Damastener Gold heißt eine Art starkes Blatt-gold , das besonders zum Vergolden des damascirtenStahles verwendet wird.
Daniascener Pflaumen sind eine Gattung vor-trefflicher Pflaumen, die in der Touraine gebaut wer-den. Man kocht sie sogleich, nachdem sie gepflücktsind, ab, trocknet sie dann, und versendet sie beson-ders von Tours und Chinon aus nach.allen Gegen-den Frankreichs nnd auch ins Ausland.
Damastener Rosinen, s. Rosinen.
Damastener Stahl, s. Stahl.
Damaschello heißt ein leichter, aus Organsin-und Tramleide gewebter italienischer Damast.
Damaschetto , ein reicher glänzender Seidenstoffmit Atlasgrund und Blumenmustern, der in Italienverfertigt wird und besonders nach der Levante geht.
Damasciren >, Stabl
Damascirung j''
Damask, Damaskus oder Damas, Haupt-stadt des gleichnamigen türkischen Ejalet in Syrien,am Baradi (Barrada), welcher nebst einigen anderenkleinen Flüssen die Stadt und ihre »ächsten Um-gebungen durchstießt, liegt in einer schönen Ebeneund gleichsam mitten in einem Walde von Kastanien-,Feigen-, Oliven- und verschiedenen anderen ,Frucht-bäumen. Sie hat 150,000 Einw. und 150 Moicheen,worunter die berühmte Moschee Amowl (ehemals dtechristliche Set. Johanniskirche) mit 3 Thürmen, fer-ner 7 Synagogen, schöne Bazars, Khans, unterwelchen der glänzendste, von Assad Pascha gebaute