ten Boden, da es dann besser ist, die Spitzen derPfahle am Stammende hineingehen zu lassen, manist der Gefahr, da, wenn solche unten auf Stein«schichten kommen und hervorgezogen werden mü«sten, um wo änderst eingeschlagen zu werde», nichtdie Gefahr ausgesetzt, sie wieder herausziehen zumüssen, sondern schneidet solche entweder ab, oder,da solche unten weiter» Raum einnehmen, weitleichter mit Ketten herausgehoben werden können.
Bey dem Mühlenbau sind die Spund oder Nud-pfähle mit dichten Federn oder Ruthen, die eineSpundwand ausmachen, nöthig, wie k>x. 18. u. 19.'zeigt. Man nennt sie auch eine Kernwaud; siewerden entweder schwalbenschwanzförmig, scharf,kantig, oder rechtwinkiicht, welches letztere an»wenigsten das Holz schwächt, gemacht, kix. 19.ist vorn mit einem eisernen Schuh der erste Eckpfahl,'so tiefer geht, als die andern. Nie müssen die'Pfähle eine scharfe Spitze haben, sondern eine'abgestumpfte Fläche, wie die Figur zeigt, weil solchesonst leicht durch einrammeln abbrechen würden.Bey geringer Ansicmmung und Schwere des Was«fers bey einen Grundbau von 3—4 Schuh, undfestem Grunde, sind einfache gute Fangedammehinreichend. Bey Hähern und stark gehenden Was«ser, also stärker» Druck, müssen aber doppelteWände von eingerammten Pfählen die mit Bret-tern ausgesetzt sind, verfertigt werden. Der Raumdazwischen wird dann natürlich mit guten Letten
aus«