»Usgefüllt, und ausgestampft. Jede Stelle, woLoch etwas Wasser durchdringt, muß, wo dasDruckwasser ist, mit Lehm undKühkoth, auch etwasKalch verstopft werden. Ein Anstrich mit heißenTheer und Hammerschlag beworfen; oder wennkein Theer zu haben ist, der sich selten bey unsmacht, und theuer kommt, f Leinöl mit soge-nannten weichen Schastcins-Pech und Hammer-schlag-"), etwas warm die Dohlwerke und über-haupts, das aus dem Wasser hervorsehende Holzüberstrichen, conservirt das Holz.
Ein Mühlenwehr erfordert gewöhnlich dreydaselbst durchgehende Spundwände, und die nö-thigen vordern Spitzpfahle am jeden anfersten En-de, worauf Balken gelegt werden, um die Grund-dohlen darauf zu nageln, auch zum Theil dieMauern des Wehrs zu tragen.
Wehre müssen mit Ufern dauerhaft verbundenftyn, damit keine Durchreißung und Unterwüh-tung zu besorgen ist. Das Wasser muß waagrechtvon dem Wehre herabschießen.
Durch öfters so nothwendige als nützliche Frey-archen, wird durch Aufzug der Schützen, dem Was-ser die Abzugsöfnungen, tief unter dem Wasserspie-gel, verschaff. Diese Freyarchen müssen aber in ei-niger Entfernung der Mühlenräder natürlich an-
H Z gelegt,
'§) Man kan auch zerstoßenen ordentlichen Schlacken vonSchmi'dtcn nehmen, oder Lisenfeilsxäne, die aberlhelmr sind.