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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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121
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»Usgefüllt, und ausgestampft. Jede Stelle, woLoch etwas Wasser durchdringt, muß, wo dasDruckwasser ist, mit Lehm undKühkoth, auch etwasKalch verstopft werden. Ein Anstrich mit heißenTheer und Hammerschlag beworfen; oder wennkein Theer zu haben ist, der sich selten bey unsmacht, und theuer kommt, f Leinöl mit soge-nannten weichen Schastcins-Pech und Hammer-schlag-"), etwas warm die Dohlwerke und über-haupts, das aus dem Wasser hervorsehende Holzüberstrichen, conservirt das Holz.

Ein Mühlenwehr erfordert gewöhnlich dreydaselbst durchgehende Spundwände, und die nö-thigen vordern Spitzpfahle am jeden anfersten En-de, worauf Balken gelegt werden, um die Grund-dohlen darauf zu nageln, auch zum Theil dieMauern des Wehrs zu tragen.

Wehre müssen mit Ufern dauerhaft verbundenftyn, damit keine Durchreißung und Unterwüh-tung zu besorgen ist. Das Wasser muß waagrechtvon dem Wehre herabschießen.

Durch öfters so nothwendige als nützliche Frey-archen, wird durch Aufzug der Schützen, dem Was-ser die Abzugsöfnungen, tief unter dem Wasserspie-gel, verschaff. Diese Freyarchen müssen aber in ei-niger Entfernung der Mühlenräder natürlich an-

H Z gelegt,

'§) Man kan auch zerstoßenen ordentlichen Schlacken vonSchmi'dtcn nehmen, oder Lisenfeilsxäne, die aberlhelmr sind.