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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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122
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gelegt, und der Canal unterhalb, wo möglich, un-ter dem Mühlenfluß geführt werden. Hat eineMühle geringes Gefalle, und entsteht Wasserrück-stauch; so kan man, Lurch die Pansterräder, die manin die Höhe schaffen kan, zugleich das Mühlen,gerinne herausschrauben. Gezahnte Stangen zumHeben der Räder, sind sehr zu empfehlen. Eineunterschachtige hölzerne Freyarche aber besteht auss) dem Fachbaum, b) eine Spundwand unter demFachbaum, und unterhalb desselben die zweyteSpundwand aus c) denen Grundpfählen ä)Wand-pfählen, e) Grundbalken, s) Landftügelu von Spund-pfählen, Z) Vorheerd, d) Abschlußboden, i) äusere,auch Mittel und Strebewände, k) die Grießsäulenund das Grießwerk, l) die Schützen, m) die Spanund Brückenbalken, und n) die Bollenwerke an derSeite der Arche.

Ehe ein Fachbaum oder sogenannter Eichpfahlgelegt wird, bedeckt man die an den Spundwän-den abgeschnittenen Zapfen mit groben Leinwand,und bestreicht solchen mit Leinöhl, etwas Pechund ungelöschten Kalch untereinander wohl ver-mengt; won uf dann der Fachbaum oder Eichpfahlmit den darin ausgearbeiteten Falz auf den mitbemerkten Leinwand belegten Zapfen, durch Hand-rahmen, fest gestoßen und mit eisernen Klammern«N den Spundpfählen befestigt wird.

Hölzerne Nägelköpfe bey Wasserbauen, könnendadurch so befestigt werden, daß keine Kraft ver-

mögend