Der Läufer ist jederzeit höher oder dicker/ alsder Bodensiein; daher ein abgenützter Läufer alSBodensiein meist recht gut gebraucht wird.
Ueber den Mühlenstein ist dann s) der Rumpf,d) der Schuh, c) die Rumpfleiter, 6) der Rühr«stock oder derNührnagel und e) die Steingefchlinge.Neben dem Quirl befinden sich f) die Setzwelle,x) der Vorschlag, b) die Beutelwelle nebst i) derRadscherre, wodurch dem an den Radearmen hän-genden Mehlbeutel eine gleichförmige zitterde Be-wegung mitgetheilt wird; vermöge welcher dasMehl durch Zwischenräume des leinenen Mehlbeu-tels in den Mehlkasten fällt, die Kleie aber, vornaus denselben heraus läuft. Man hat an manchen-Orten statt des sehr feinen leinenen Mehlbeutels, 'mit Vortheil und längererDauer geflochtene Drath-siebe angewandt; in hiesiger Gegend herum, istmir aber noch kein Müller bekannt, der solches nach.geahmt hatte, ob man gleich in Nürnberg rechtleicht, nach einen Muster, solche machen könnte.
Die Vorgelege oder Vorgelegtzeug bey einerMühle, dienen eigentlich nur dazu; um durch einWasserrad zwey Mahlgänge, oder einen Mahlgang,und ein Stampfwerk zugleich, in Bewegung zu se-tzen, wobey aber auch eins oder das andre, abge-rückt werden, und allein gehen kan.
Bey den Panstermühlen, wo man also bey gra-sen Wasser die Räder hinaufziehen kan, ist die
Zieh.