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Erweck-ung derNatio-nalsou-deränetätund derRevolu-tion.
die Zuhörer ansprach. Und wenn man auch nicht immer sagenkann, daß die Welt durch Worte und Reden regiert wird, so kannman doch die Behauptung aufstellen, daß dies durch Ideen-—undwäre es die Idee des Goldes in Wirklichkeit -— geschieht, diein Worten sich äußern müssen, und daß allemal dann eine solcheRede, ein Danket, das die anregenden Ideen zu wecken, aufzu-decken, wiederzugeben vermag, momentan von großer Bedeutungist. Es ist die Aufgabe des Redners, diese Entdeckungen zu ma-chen, so wie es die des Publikums ist, die durch solche Reden her-vorgebrachte Aufregung gut zu benützen.
Nachdem Pagnerre, als Sekretär des Wahlkomitss den Zweckder Versammlung auseinandergesetzt, die Reformvorschläge, welche.die repräsentative Regierung zur Wahrheit machen sollten, hervor-gehoben Hatte, so gieng der Präsident bereits so weit, daß er aufdie Nationalsouveränetät einen Toast ausbrachte. Am tref-fendsten für die Sache selbst, am besten für die Bedeutung desVolkes aber war Odilon Barrot, der im Hinblick auf die Juli-Revolu-tion für die damalige und die jetzige Zeit bedeutende Worte sprach:„Machen wir jene glorreiche Revolution nicht für das Elend dergegenwärtigen Politik verantwortlich. Man ist bei dem traurigenSchauspiel, das jetzt unsern Blick verdüstert, angekommen, nichtindem man gemäß der Revolution, sondern indem man gegensie regierte, alle ihre Grundsätze verläugnete und von all den Be-dingungen abwich, die sie vorschrieb. Giebt es heute noch Ungläu-bige? Giebt es Jemand guten Glaubens, welcher Meinung er auchangehöre, der nicht endlich die Augen öffnete bei den Folgen diesesSystemes, das wir schon seit 17 Jahren bekämpfen? -—- -Allein seienwir offen; die Regierung ist nicht allein schuldig. Sind nicht wirdie Meister? Ich wende mich an Euch, Ihr Wähler. Blicken wirauf uns selbst zurück, so halten wir uns an Ursachen, welche nichtdie wahren sind; das Uebel ist in uns selber, es besteht in derpolitischen Gleichgtltigkeit. Das Uebel liegt in unsern öffentlichenSitten, in dieser Entfernung, die wir insttnktmäßtg und durch un-sere alten Gewohnheiten von der Monarchie haben, den wahren