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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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54
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Blumenblätter den Kelchzipfeln wcchselständig, oftschuppenf. Staub-gefäße so viel als Blumenblätter und diesen gegenständig. Frucht-knoten von einer drüsigen Scheibe umzogen, 2-4fachrig; Fächerleyig; Eychen aufrecht. Griffel 1, mit 2-4 Narben, bisweilen biszur Basis getheilt. Keim gerade, Würzelchcn nach dem Nabel ge-richtet.

L. ILkinrnnii«. I . Wegdorn, Kelch 4-5spaltig, ab-fällig, rundum abspringend mit einer bleibenden, breiter» oder schmä-lern Basis; Rühre glockig oder kreiselst; Saum abstehend oderjurückgebogen. Blumenblätter und Staubgefäße dem Rande derRöhre eingefügt. Griffel 1-2-4spaltig. Steinfrucht 2-4 steinig,saftig oder fast trocken; Steine knorplig, längöaufspringend. Sametiefgefurcht.

1. 11, eatlisrtic». li. Aeste gegenständig; Dornenend- und gabelständig; Blätter rundlich-oval, klein-gesägt, an derBafiS fast hcrzf.; Blattstiel 2 -Zmal so lang als die Nebenblätter;Steinfrucht auf der bleibenden, ziemlich convepen Basis des Kelchesfitzend. Mai, Jun. Blumen grünlich, Beere schwarz. InHecken, Vorhölzern, Wäldern häufig. Ist. 8. 147.1. I I.«. 116. 2.H. Fl 1. 141. 1.

2. k. I?r«»xu!->. I.. Aeste wechselstandig, wehrlos ;Blätter elliptisch, zugespitzt, ganzrandig; Blüthen zwittrig, Sman-mg; Blüthenstiele nebst Kelch kahl oder angedrückk-flaumig; Narbegngetheilt; Stamm aufrecht. Mai, Jun. Blumen weißlich.In Wäldern und Gebüschen mit der vorigen. Ist. 8. 149, ö.m. tz. 116. 8. H. Fl. 1. 142. 2.

SS. Orrl. L.

Kelch ffzähnig oder 2lippig, abfällig oder verwelkend. Blumcn-krone unregelmäßig, schmctterlingsförmig, tief unten im Kelche ein-gefügt, Sblattrig. Blumenblätter ncbenweibig, frei, seltener untersich und mit den Staubgefäßen verwachsen; die untern 2 meist ineinen Kiel zusammengeflossen. Staubgefäße 10, bei den Blumen-blätter» eingefügt, öder 2brüdrig, nämlich 9zusammengewachsen,das lote frei. Fruchtknoten frei, mit einem seikenständigen Samen-träger. Same eyweißlos, Keim seitenwurzlig. Blätter wechses-siändig, ncbenblattrig.

I. Gruppe. Hülse 1 fachrig, oder

durch EinwärtSbiegung einer der Räthe 2fachrig.Keimblätter ziemlich flach, während des Keimend inBlatter mit Spaltöffnungen besetzt, verwandelt.