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Schnappö abgesetzt werde. Beinahe bis nach Greenwich hin-auf gewähren die Ufer eben keinen sehr malerischen Anblick,sie sind eher stach als hügelig und wer gerade von den Herr-lichen Rheingegenden herkommt, der wird die Landschaft deruntern Themse eben nicht als sonderlich schön bewundern.Zwar sieht man hie und da in der Ferne einen Landsitz, um.geben von herrlichen Rasenflächen und hundertjährigen Bäu.men, aber hiedurch wird die Eintönigkeit der Gegend nichtaufgehoben.
Roch ein gutes Stück unterhalb Greenwich zeigt mandem Reisenden am nordwestlichen Horizont eine unermeßliche,schwärzlich graue, nebelartige Masse und sagt ihm, daß dortLondon liege, und ist der Himmel etwas günstig und dasAuge deö Beobachters fernsichlig, so vermag er in unvoll.kommenen Umrissen die Kuppel der Rivalin von St. Peteraus dem Dunste heraus zu sehen, vielleicht sogar auch dieWestminfterabtei zu erkennen.
Bei Greenwich sieht eö schon artig auü; auf den dortigenHügeln umher erblickt man herrliche Villen und niedlicheHäuser; auf dem höchsten Punkte derselben die berühmteSternwarte, von der aus die Längengrade gezählt werdenund an deren Abhängen sich der köstliche Park befindet, derdem Londoner Philister des Sonntags ei» Labsal ist undvon dem noch ein Wort weiter unten gesagt werden soll.
Unmittelbar überhalb der stattlichen und Britannienswürdigen Versorgungöanstalt für ausgediente Seeleute be-ginnt der Mastenwald, reiht sich Schiff an Schiff, Barke anBarke, schließt sich an den Ufern Hauö an Hauö. Schonglaubt man im Hafen von London zu sein. Mit der größtenVorsicht haben die Seedampfschiffe durch die engen Wasser-