der Weise des Festlandes sei» mit Portwein gefülltes Glasso stark an daS Meinige, daß ich glaubte, beide müßten zuStücken gehen, ausrufend: Olä Lnglsnä kor «vsi! —
Da ich diesem, von vielen mit so großem Unrecht gehaß-ten Lande nichts weniger als abhold bin, so trank ich gerneauf daö Wohl der merkwürdigen Insel und ich that dießum so lieber, als ich durch den Umstand, daß ich zum drit-ten Male den Boden eines mir durch vielfache persönlicheVerbindungen lieb gewordenen Landes betreten hatte, eben-falls warm und gemüthlich gestimmt war. Bekanntlich gehteS in englischen WirthSstuben gar still zu, selbst wenn die-selben mit Gästen ganz angefüllt sind, was zum Theil daherrührt, daß letztere zwischen zwei Bretterwänden eingeschlossensind, welche über die Köpfe hinauSreichen, etwa fünf odersechs Fuß von einander abstehen und zwei Bänke und einTischchen einschließen. Eine solche ungesellige Vorrichtung,im Englischen glaube ich »box« genannt, kann nöthigenFalles vier Mann fassen, in der Regel sitzt aber nur Einerdarin; denn tritt ein Engländer in die Stube ein, so be-sichtigt er alle die vorhandenen Einpferchuugen und wähltsich, wenn dieß nur immer möglich ist, eine ganz leere aus.Hier verzehrt er einsam und von den Anwesenden ungesehensein Beefsteak mit Kartoffeln und lieöt zu gleicher Zeit dieriesenhaften „Times" oder sonst eine englische Zeitung. Dieherrschende Stille wird nur durch daö Klirren der Eßinsiru-mente, daS Rauschen eines sich umwendende» Blattes unddurchdenjeweiligcn Ruf»^Vaitvr« unterbrochen. Herrn Bussy'SGastzimmer in ^Vatvrlano entspricht genau der gegebenenBeschreibung und kann als Typus einer altenglischen Wirthü-stube gelten.