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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
Entstehung
Seite
69
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eben das junge Volk sein Wohlbehagen und seinen Jubelgar zu laut äußerte/ die mahnenden Worte der Mutter:

lloii't malte siicli a umso M)' äeai, linciv it 18 sumlaz'to-äax. Wie viel Betrachtungen ließen sich an diese ein-zelne Bemerkung knüpfen.

Wer den Park von Greenwich besucht/ der versäumt ge-wiß nicht/ dessen Höhen zu ersteige»/ von welchen aus maneine schöne Aussicht genießt/ wenn anders das Land nichtmit Nebel bedeckt ist. Man übersieht einen großen Theilder unermeßlichen Hauptstadt/ mehrere Docks mit ihren Masten-wäldern / die mit Schiffen überdeckte Themse und eine lieb-liche/ verschiedene Grafschaften umfassende Landschaft. Ob-gleich der Tag/ an welchem ich diesen Ort besuchte/ zu denhellsten und sonnigsten des ganzen Jahres gehörte/ und dieLondoner Sonntagsspaziergänger den herrlichen Himmel unddie klare Aussicht nicht genug bewundern konnten/ so erschienmir doch die ganze Gegend in einen unserem Höhenrauchähnlichen Dunst gehüllt/ der eS meinen sonst guten Augenschwierig machte/ die Umrisse nur mäßig entfernter Gegen-stände scharf zu erkennen. In einer Beziehung ist dieseUnbestimmtheit der Ansicht vortheilhaft; sie gewährt derEinbildungskraft freies Spiel und läßt dasjenige, was genaugesehen, in mäßig großen Grenzen erschiene, ins Riesen,hafte ausdehnen. So z. B. stellt sich London, dessen Thürmeund Häuser selbst beim klarsten Himmel immer nur mitMühe von der Greenwichcr Höhe aus wahrgenommen wer-den, sicherlich um Vieles größer dar, als eS uns vorkäme,würde diese Stadt vollkommen klar vor unsern Augen liegen.Der hübscheste und besuchteste Punkt deö Parkes ist ohne Zwei-fel die Stelle, auf welcher die erste Sternwarte Großbri-