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saß ich oft unter einer riesenhaften Eiche- welche, den hoch.ften Theil des Parkes einnehmend, mir den günstigstenStandpunkt gewährte, Nahes und Fernes zu übersehen undSonnenuntergänge und Landschaftsbeleuchtungen zu beob-achten, wie ich ste seit der Zeit in so prachtvoller Eigen,thümlichkeit nicht wieder gesehen habe. Wenn ich jein meinem Leben irgend einer dichterischen Ergießung fähiggewesen wäre, so hätte ich es in jenen Augenblicken süß-melancholischer Entzückung sein müssen. Graf D. empfienguns mit jener herzlichen und einfachen Freundlichkeit, welcheglücklicher Weise in Großbritannien noch ganz zu Hause istund den fremden Gast sofort heimisch und behaglich macht.Unverweilt wurden unS Zimmer angewiesen, um Höhlen,und Steinkohlenstaub von Gesicht und Händen zu entfernenund unsere Personen tafelfähig zu machen. Kaum hatte ichnach Beendigung dieses unerläßlichen Geschäftes noch dieZeit, einige seltene Gemälde des Hauses anzusehen undeinen Blick in den nahen allerliebsten Blumengarten zuwerfen. Die stinaer-bell rief die ganze im Hause anwesendeGesellschaft im llraviox room zusammen und zu meinem nichtgeringen Vergnügen nahm ich wahr, daß nicht nur dergelehrte Stand, sondern auch das schöne Geschlecht auf eineglänzende Weise vertreten war.
In England, wie auf dem Festlande, werden die Damenvon den Herren zu Tische geleitet und eS gilt Hiebei dieSitte, daß die Frau des HauseS den Schluß des Tafrl-zuges macht. Ein vornehmer Festländer hatte der Lady D.seinen Arm geboten und dem Gebrauche seines Landes fol-gend, wollte er mit seiner Dame den Zug eröffnen. Dieseaber leistete lächelnd einen leichten Widerstand und bewegte