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einzugreifen und einem immer stärker fühlbar werdenden Be-dürfnisse zu genügen, einem Bedürfnisse, das keine Universitätbei der jetzigen Einrichtung dieser Institute ganz zu befrie-digen im Stande sein möchte.
Während meines letzten Aufenthaltes in London besuchteich zu wiederholten Malen eine Anstalt, welche der Uo^alInstitution nachgebildet wurde und die für die 6>tx das wer-den sollte, waö letztere für das ^est-enä ist.
Im Jahre 1806 traten tausend Männer der Altstadtzusammen, zum größer» Theil aus Kaufleuten bestehend,unterschrieben 75ooo Guineen und beschlossen mit dieserSumme ein Institut zu gründen, bestimmt: für die Auf-stellung einer Bibliothek auö Werken aller bekannterenSprachen zusammengesetzt, für die Einrichtung von Lese-zimmern und für Verträge über Gegenstände der Literaturund der Wissenschaft. 1807 erhielt der Verein einen könig-lichen Stiftungöbrief und constituirte sich unter dem Namen:»Uouäon Institution.« Obgleich mit reichern Geld. undandern materiellen Mitteln ausgestattet, alS es ihre ältereSchwesteranstalt ist, so hat es dieser letzteren die Uoaäon In-stitution, was wissenschaftliche Leistungen betrifft, doch nichtentfernt nachgrthan und ist sie außerhalb London nur wenigbekannt geworden.
Der schönste Theil dieser Anstalt besteht in ihrer Biblio-thek, die in der That durch ihren innern Werth wie durchihren äußern Umfang zu den ersten Büchersammlungen derbritischen Hauptstadt gezählt werden muß und eben deßhalbauch fleißig benutzt wird.
Der amphitheatralisch gebaute Hörsaal, der bequem sieben-hundert Menschen faßt, dient für populäre Vorlesungen über