2U«
naturwissenschaftliche und literarische Gegenstände, zu wel-chem Behuf den Professoren ein artiger physikalischer Apparat,ein chemisches Laboratorium und anderweitige Lehrmittel zuGebote stehen. In der Anstalt sah ich unter Anderem einevolt<Lsche Säule, welche, wenn ich mich recht erinnere, anGröße und Anzahl der Plattenpaare den weltberühmt ge-wordenen Apparat der Ko^sl Institution noch übertrifft.Indessen ist mir nicht bekannt, daß mit diesem Riesenwerk-zeuge der Wissenschaft irgend ein wesentlicher Dienst geleistet,damit irgend eine Entdeckung von nur einigem Belange ge-macht worden wäre. Was dem fraglichen Institut seit seinemBestehen vor Allem gefehlt zu haben scheint, das warenMänner von wissenschaftlicher Tüchtigkeit und befähigt, vonden vorhandenen schonen und reichen Hülfsmitteln einenrechten Gebrauch zu machen. Einen großem Mangelals den bezeichneten kann es freilich nicht geben undwo derselbe besteht, da wird eine Anstalt nichts leisten,sollte dieselbe auch mit der freigebigsten Hand ausgestattetworden sein und über Millionen zu verfügen haben. DerGeist nur ist eS, der zu schaffen vermag, und ein einzigerproduetiver Kopf bringt mit Wenigem Bedeutenderes hervor,alS die größten Geldsummen ohne dieses mächtige Hülfs-mittel. Dieß scheinen die reichen Herren der Altstadt nichtrecht gewußt zu haben; sonst hätten sie mehr auf Personen,als auf Dinge gesehen und mit einigen tüchtigen Männernan der Spitze ihres Institutes und der Hälfte der bisherigenAusgaben hundert Mal mehr geleistet, als geschehen.
Es ist jedoch jetzt alle Hoffnung vorhanden, daß die LondonInstitution in dieser Hinsicht anders sich gestalten und wissen-schaftliche Notabilitäten in ihren Dienst ziehen werde. Bereits