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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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287
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hat sie einen schönen Anfang zum Behuf ihrer geistigenBelebung dadurch gemacht/ daß sie dem eben so tüchtigenals thätigen Grove einen Wirkungskreis in ihrer Mitte er-öffnete.

Und sollte eS ihr gelingen/ woran nicht zu zweifeln ist/noch einige andere Männer ähnlicher An für sich zu gewin-nen/ dann darf sie und die wissenschaftliche Welt mit Zuver-sicht darauf rechnen/ daß sie ihre ursprünglichen schönenZwecke besser alö bisher erreichen und zum wirklichen Eben-oder Nachbilde der Uoyal Institution sich gestalten werde.

Einer andern von mir bisweilen besuchten wissenschaft-lichen Lehranstalt Londons/ die schon viel von sich redengemacht hat und die auch in mehr als einer Beziehung Bc-achtung verdient/ will ich mit einigen Worten hier gedenken.Es ist das »London linivorsilF 6ollexe,« ehemals und bis-weilen auch jetzt noch die Londoner Universität genannt.Dieses Institut wurde bekanntlich in den zwanziger Jahrenvon Whiggischen und andern liberalen Männern auf Aktiengegründet und ihm die Bestimmung gegeben: die verschiede-nen Zweige nützlichen und höher» Wissens auf eine denBedürfnissen der jetzigen Zeit angemessene Weise zu lehrenund zu verbreiten. Da die alten englischen Universitätenauf eine so innige Weise mit der Staatskirche verknüpftsind/ daß dieselben nur von denen besucht werden könne«/welche die bekannten neun und dreißig Glaubensartikelwenigstens unterschreiben; durch eine solche Beschränkungaber den in England so zahlreich vorhandenen Dtssenterndie Benützung dieser Bildungöanstaltcn unmöglich gemachtwird/ so glaubten die Stifter der Londoner Universität nichtnur freisinnig/ sondern auch im eigenen Interesse/ d. h. zu