Welt abweichen/ je räthselhafter und »»faßlicher sie ihremGeiste erscheinen. Auch werden Diejenigen/ welche ihresUnvermögens mehr oder weniger deutlich sich bewußt stnd/ selbstirgend etwas beitragen zu können zu der Vermehrung derGewalt des Menschen über die Natur, eben nicht sonderlicherfreut sein über derartige Leistungen menschlichen Scharf.sinneS und wissenschaftlicher Forschung und viel vorzubringenwissen über die großen Gefahren, in welche des MenschenGeist sich stürzt durch sein rastloses Streben nach immerglänzender« Entdeckungen, durch sein unablässiges Bemühen:die Gränzen seiner Herrschaft über die physische Welt immerweiter auszudehnen.
Muß dieser Geist nicht vermessen, nicht übermüthig unddünkelhaft werden, wenn er von Eroberung zu Eroberungeilt, wenn eö ihm gelingt, das geheimnißvollste Spiel derNaturkräfte zu enthüllen und diese seinem Dienste unterzu-ordnen; wenn er mit dem glücklichsten Erfolge Problemelöst von unüberwindlich scheinender Schwierigkeit; wenn erdurch seine Bemühungen die ganze Gestalt der menschlichenGesellschaft verändert und diese auf eine nie gesehene Höhevon Macht und von Einsicht erhebt?
Solche Fragen hört man jetzt häufig ängstliche Gemütherstellen, solche Besorgnisse namentlich diejenige» ausdrücken,welche an das jetzt Bestehende so sehr gewöhnt und von einerso starken Liebe zur Bequemlichkeit durchdrungen sind, daßihnen die kleinste Neuerung an den herkömmlichen Verhält-Nissen auf das Unangenehmste auffällt und welche ahnen,daß unsere Zeit mit großen Veränderungen schwanger gehtund wir am Vorabend der durchgreifendsten Umwandlungenstehen. Diesen Mensche» ist im Interesse ihrer Gemüthsrube