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wie diejenige der Wärme von einer spontanen Thätigkeit,von einer Art seelischer Wirksamkeit bedingt werde.
WaS die durch die Zitterfische hervorgebrachten elek-trischen Wirkungen betrifft, so ist, wie schon bereits be-merkt worden, rS so gut als außer Zweisel gestellt, daßdieselben innerhalb gewisser Gränzen von der Willkür die-ser Thiere abhängen. ES böten sich somit in dem orga-nischcn Gebiete drei Reihen physikalischer Erscheinungen dar,welche in dem engsten Verbände mit der Nerventhätigkeit,oder, um noch weiter zurück zu gehen, mit dem Vermögendes ThierwiüenS stehen. Diese innige Verknüpfung, an-scheinend so sehr verschiedener Agentien, deutet auf ein Na-turgeheimniß hin, dessen Enthüllung dem menschlichen Geisteeben so schwer fallen dürfte, als dasselbe die Wissenschaft-liehe Neugierde im allerhöchsten Grade reizen muß; denn indem Zusammenlaufen dieser Thätigkeiten sehen wir Gebietesich berühren, welche die Kurzsichtigkeit unseres Blickesals unendlich weit aus einander liegend erscheinen läßt.Licht, Wärme und Elektricität, dieses Kleeblatt mächtigerNaturgewalten, welches in die Welt der starren MaterieFluß und Bewegung bringt, können auch aus einer Quellehervorfteigen, die dem Reiche des Freien und Lebendigennahe liegt; können aus einer in ihren Aeußerungen sichselbst bestimmenden Kraft entspringen. Diesem Ragen undWirken bewußter Thätigkeiten in die Welt deü Körper-liehen, Sicht- und Tastbaren herein; physischen Wirkungenhervorgebracht durch Lebenskräfte, wie auch der umgekehr-ten Seite dieser Verhältnisse begegnen wir übrigens nichtallein in den angeführten Fällen. Der Blick deö unbefan-genen Beobachters sieht täglich raufend Beispiele von dem