innigen Wechselverhältniß/ das zwischen dem Nothwendigenund Spontanen / dem Körperlichen und Geistigen besteht/ undnimmt auf die mannigfaltigste Weise Erscheinungen wahr/deren Auftreten vollkommen unmöglich sein würde/ wennwirklich zwischen den in dem organischen Gebiete herrschen-den Kräften und den in der sogenannten unbelebten Materiewirksamen Gewalten die unübersteigliche Kluft befestigetwäre/ von welcher eine einseitige Wissenschaft und beschränkteKöpfe schon so viel vorzubringen gewußt haben. Beweggründeanderer Art haben freilich auch dazu beigetragen und tragenimmer noch dazu bei/ daß ein so schwerer/ den Fortschrittächten Wissens so sehr hemmender und doch so leicht entdeck-barer Irrthum immer noch fortbesteht.
Die Naturforscher überhaupt und die Physiologen insbe-sondere/ welche sich die Enthüllung der Geheimnisse desLebens zur Aufgabe gestellt haben/ werde»/ fürchte ich/kaum über die Schaale der Erscheinungen hinaus kommen/wenn sie bei ihren empirischen Untersuchungen nicht fort-während deö obersten Grundsatzes ächter Naturforschunglebhaft eingedenk sind/ des Grundsatzes nämlich/ dessenWahrheit keines weiteren Beweises bedarf/ und welcher dievollkommenste Einheit der Natur behauptet.
Anzunehmen: daß eö in dieser absolute Unterschiedegebe/ daß in ihr unabhängig von — und beziehungslos zueinander Kräfte walten/ Materien bestehe«/ Thätigkeitenstattfinden können/ dürfte in naturwissenschaftlicher Hinsichtungefähr eben so vernünftig und wahr sein/ alS auf demreligiös,philosophischen Gebiete die Annahme war/ daß dieWelt von einem Heere verschiedener Götter geleitet undbeherrscht werde. Organisation und Thätigkeitöweift/ Ma-